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05.06.2012 - Erster Spatenstich für das Feuerwehrhaus in Großenbuch



… eine lange Geschichte mit erfreulichem Ende

Am 4. Juni war es endlich soweit – für den Neubau des Feuerwehrhauses in Gro0enbuch erfolgte der Erste Spatenstich.
Mit dem Beginn der Baumaßnahmen geht für die Großenbucher und besonders für die Freiwillige Feuerwehr ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, denn die Vorgeschichte dieses Neubaus ist lang.
Bereits im Jahre 1999 hat die Großenbucher Dorfgemeinschaft, zusammen mit der FFW in einem Schreiben an den damaligen Bürgermeister Schmitt den Antrag gestellt, die leerstehende Schützscheune zu einem Feuerwehrhaus mit Mehrzwecknutzung auszubauen.
Zwei Jahre später, im Januar 2002 wurde nochmals eindringlich an den Antrag erinnert und sogar schon ein grober Raumplan beigelegt. Allerdings malen kommunale Mühlen äußerst langsam und so kam es ein Jahr später, am 2. Juni 2003 auf Einladung der Großenbucher Vereine zu einer Dorfversammlung, bei der sich alle für einen Ausbau der Scheune aussprachen und Bereitschaft signalisierten, Hand mit anzulegen – es sollte ein Gemeinschaftshaus für das Dorf werden, in dem auch die Vereine einen Platz haben sollten.
Wieder ruhte das Thema für Jahre, bis es im Februar 2007, also 4 Jahre später zu einem Gespräch mit der Gemeinde kam. Dabei wurde die Idee geboren, die Scheune von der Gemeinde für 25 Jahre zu mieten und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde das Gebäude in Eigenleistung auszubauen. Es gab sogar einen schriftlichen Antrag mit Unterschrift aller Vereine und dem Entwurf eines Mietvertrages.
Dann kam der Pferdefuss: Als Mieter kann nur eine „juristische Person“, also z.B. ein eingetragener Verein sein. Im Mai 2007 wurde daraufhin der Gemeinde mitgeteilt, dass man sich auf die Freiwillige Feuerwehr Großenbuch geeinigt habe.
Mit der Kommunalwahl im März 2008 kam dann wieder Leben in die Sache. In einem Schreiben der GDG im September 2008 wurde die Gemeinde aufgefordert wieder tätig zu werden. Zwischenzeitlich gab es sogar einen Vorentwurf der Planwerkstatt Pasemann und Schielein für einen Ausbau des Gebäudes.
Nun erwies sich die Tatsache, dass die GDG mit zwei Räten im Kommunalparlament saß, als sehr hilfreich. Schritt für Schritt wurde das Thema vorangetrieben, viel beraten und diskutiert, mit der Gemeinde verhandelt, abgewartet und wieder Hoffnung geschöpft, bis dann endlich folgender Sachverhalt klar wurde:
Ein Ausbau der Scheune ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich, Zuschüsse gibt es lediglich für die Einrichtung als Feuerwehrhaus, also nur für einen relativ kleinen Teil der voluminösen Scheune.
2011 fiel dann endlich die Entscheidung, die Schützscheune abzureißen und ein nach den derzeitigen Förderrichtlinien geplantes neues Feuerwehrhaus zu errichten.
Die Regierung von Oberfranken bewilligte letztendlich mit Bescheid vom 16.03.2012 eine Projektförderung in Höhe von 45.500,-€ und die Großenbucher haben sich mit einer Eigenleistung von19.500 Arbeitsstunden – das entspricht einer Summe von ca. 185.000,-€ - in die Helferliste eingetragen. Dieser Leistungswille verwundert nicht, haben die Großenbucher doch vor ca. 70 Jahren auch ihre Kirche in Eigenleistung auf dem Hügel über dem Dorf errichtet.



… und so griffen 1. Bürgermeister Heinz Richter, Gemeinderat Ottmar Schmitt GDG, Feuerwehrvorstand Bernhard Stirnweiß und Lutz Pasemann vom Planungsbüro nach einführenden Worten beherzt zu den Schaufeln, um mit dem Ersten Spatenstich das Werk zu beginnen, denn bis 2014 soll das Haus fertig sein – zum 110-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Großenbuch.




Text: D.Preu


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