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Erlanger Nachrichten - 01.05.2009
Keine Westumgehung über Erleinhof
Der Gemeinderat Neunkirchen spricht sich mit großer Mehrheit gegen eine Anbindung aus
NEUNKIRCHEN
– Die Bürger im Neubaugebiet rund um den Erlengrund können aufatmen. Nahezu einstimmig hat sich der Neunkirchener Gemeinderat gegen eine Anbindung der Westumgehung über die Erleinhofer Straße ausgesprochen.
Noch einmal hat der Gemeinderat mit 17:3 Stimmen für die Westumgehung gestimmt. Auch der Bund Naturschutz hat mittlerweile eingelenkt. Laut Bürgermeister Heinz Richter sei dieser nun nicht mehr strikt gegen die Westumgehung, möchte aber gerne eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde hinsichtlich der Gestaltung der Trasse.
Die Erleinhofer Straße nicht an die künftige Umgehung anzubinden, war einer von insgesamt sieben Anträgen, die der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung behandelt hat. Anwohner des Neubaugebiets rund um den Erlengrund hatten ihn gestellt, weil sie durch den dann wohl extrem zunehmenden Verkehr nicht nur Lärmbelastung sondern auch um die Sicherheit ihrer Kinder fürchteten ( die EN berichteten).
Dies schien auch die Gemeinderäte zu überzeugen, und bis auf eine Gegenstimme beschlossen sie, diese Anbindemöglichkeit nicht mehr weiter zu verfolgen. Stattdessen, so der Wunsch der Mehrheit, soll die Anbindung des Hauptortes an die künftige Umgehungsstraße mit einem Kreisverkehr über die Heuwiesen erfolgen. Auch soll, so der mehrheitliche Wunsch des Gremiums, die bisher schon geplante Anbindung über die Erlanger Straße beibehalten werden.

Keine Brücke
Die CSU wollte gerne die Trasse für die Umgehung geändert haben. Diese würde dann ortsferner und damit teilweise auch über Dormitzer Flur verlaufen. Auch wollte die Fraktion statt des geplanten Dammes das Ebersbachtal mit einer neuen Brücke überspannen. Beide Anträge fanden aber mehrheitlich im Gemeinderat keine Zustimmung.
Rosenbach soll über eine Einmündung an die künftige Staatsstraße angeschlossen werden, für Fußgänger wünscht sich die Gemeinde eine Über- oder Unterführung. Und auch die Landwirte aus Ebersbach sollen eine Durchfahrtsmöglichkeit mit mindestens drei Metern Breite und einer lichten Höhe von mindestens vier Metern bekommen. Einig war man sich auch in Fragen des Lärmschutzes. Hier soll laut SPD-Antrag die Gemeinde Lärmschutzmaßnahmen an Stellen, die vom staatlichen Bauamt bisher nicht vorgesehen sind, überprüfen.
Jetzt hat das staatliche Bauamt als Planungsbehörde das Wort. Berthold Hübner, der die Trasse plant, wird nun die Beschlüsse des Marktgemeinderates in seine Planungen einfließen lassen und sie, so weit technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar, umsetzen. MANUELA MEYER