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Erlanger Nachrichten - 26.06.2009
Umlandbahn statt Westumgehung
Bund Naturschutz stellt sich weiter gegen die Umgehungsstraße
FORCHHEIM
— Der Bund Naturschutz bekräftigt, dass er weiterhin „uneingeschränkt“ gegen den Bau der Westumgehung von Neunkirchen ist.
In einem Pressegespräch stellte der Kreisvorsitzende Heinrich Kattenbeck — „auch für den Landesverband“ — klar, dass der BN keinesfalls die Westumgehung in irgendeiner Form toleriere. Zwar habe es mit Neunkirchen Bürgermeister Heinz Richter ein „fruchtbares Gespräch“ gegeben. Dass ändere jedoch nicht an der grundsätzlichen Ablehnung des Straßenprojektes.
Kattenbeck: „Wir haben weiter große Angst, dass der Verkehr dadurch noch mehr zunehmen wird.“ Durch die gute Anbindung und den Bau der Forchheimer Südumgehung, der in diesem Jahr beginnt, werde der Weg über Neunkirchen attraktiver.
Der Vorsitzende des BN im Landkreis Forchheim schlug vor, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen sollten. „Doch diesen Runden Tisch hat es bis jetzt nicht gegeben.“ Der BN zweifelt grundsätzlich an einer Notwendigkeit der Umgehung. „Die Verkehrsbelastung ist gar nicht so groß“, meint Birnfeld. Er vermisst zudem Zahlen zum „Ziel-Quell-Verkehr“.
Als Alternative zum weiteren Straßenausbau setzt der Bund Naturschutz auf eine Stadt-Umland-Bahn für den Raum Erlangen. Birnfeld: „Das ist die Zukunft.“ Die Westumgehung liegt bisher nur im Vorentwurf vor. Geprüft wird derzeit, ob Haushaltsmittel bereit gestellt werden können. Die Umgehung soll 7,3 Millionen Euro kosten. Verwirklicht werden könnte sie frühestens ab 2011. GEORG KÖRFGEN