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Nordbayerische Nachrichten - 17.08.2010
Ein Herz für Feuchtgebiete
Nicht benötigte Flächen sollen wieder zu Weihern werden
NEUNKIRCHEN
— Der Ortsvorsitzende des Bund Naturschutz Bernhard Birnfeld hat zusammen mit Jana Bezold und Sina Ritter (beide elf Jahre) an Bürgermeister Heinz Richter 50 „Teich-Herzen“ und einen Betrag von 240 Euro als Anschubfinanzierung für den Aufbau einer ersten Feuchtfläche in Neunkirchen übergeben.
Damit startet Neunkirchen zusammen mit dem Bund Naturschutz eine Aktion, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Herzen von Grundstückseigentümern und Landwirten zu gewinnen. Diese sollen dann nicht benötigte Flächen oder Geländestreifen langfristig an den Markt verpachten oder verkaufen, um darauf mit der Neuanlage von Feuchtflächen zu beginnen.
Dadurch könnte etwa der vor zehn Jahren ohne Erlaubnis aufgelassene „Baader Weiher“ wieder mit Wasser aufgefüllt werden und seine Funktion als artenreicher Dorfweiher zurückerhalten. Oder das Feuchtbiotop „Neuntagwerk“ im Bereich der Erlanger Straße könnte vor der endgültigen Zerstörung bewahrt werden.
Wie Bernhard Birnfeld erläuterte, „ermögliche dieses gemeinsame Programm von Marktgemeinde und Bund Naturschutz den Grundstock dafür, dass Amphibien wie die Knoblauchkröte oder der Laubfrosch im Feuchtsystem des Brandbaches wieder heimisch werden“.
Für Bürgermeister Heinz Richter eine nicht ganz einfache Aufgabe, denn er muss auch an die Interessen der Grundstückseigentümer denken, die auf ihren Flächen vielleicht noch bauen möchten.
„Da führt für mich der Weg über die Ausweisung von hochwertigen Ausgleichsflächen“, so das Gemeindeoberhaupt weiter – oder auch mit der jetzt ins Leben gerufenen Aktion über das freiwillige zur Verfügungstellen von nicht benötigten Flächen. fr

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