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Nordbayerische Nachrichten - 27.11.2010
Aus der Leserpost: Widerstand ist breit aufgestellt
Betrifft: „Westumgehung muss bald kommen“ (NN vom 12. November)

Es ist schon recht verwunderlich wie unsere gewählten Staatsvertreter mit ihrer zeitlich befristeten Ausübung der „Legislative“ umgehen.
So war am 12. November 2010 in den NN zu lesen, dass Herr MdL Nöth (CSU) den Chef der Obersten Baubehörde in München, Staatsminister Herrmann bittet, bei der anstehenden Fortschreibung des Ausbauplans für Staatsstraßen die geplante Westumgehung um Neunkirchen in die oberste Dringlichkeitsstufe einzustufen, denn so Nöth: „Ganz Neunkirchen vertraut auf Deine nachbarschaftliche Unterstützung“.
Herr Nöth scheint da nicht ganz richtig informiert zu sein, denn das stimmt so nicht. Die Ebersbacher Bürger wollen nämlich die Westumgehung als ein von bestimmten Neunkirchenern gemachtes Problem auf ihrer Flur nicht haben.
Selbst der Vizepräsident des Bayerischen Bauernverband Kreisrat Hermann Greif (CSU) hat das in seiner Rede anlässlich einer Infoveranstaltung der Munk am 16. Oktober 2010 im Ebersbacher Tal öffentlich formuliert und auf die Nachteile der Trassenführung der Westumgehung für die Landwirtschaft hingewiesen.
Und auch in Neunkirchen ist ein Teil der Bürger gegen die Westumgehung, oder warum glaubt Herr Nöth werden da dauernd Aktionen und Informationsveranstaltungen, zuletzt von einer breit gewordenen Allianz aus Landwirten, der Jagdgenossenschaft, Bürgern aus Ebersbach und Neunkirchen, Mitgliedern der Bürgerinitiative Munk e.V. und des Bund Naturschutz gegen die Westumgehung unternommen?
Glaubt Herr Nöth, dass alle diese Menschen aus lauter Jux und Tollerei protestieren?
Immer mehr Bürger bekommen das Gefühl, von den Volksvertretern nicht ernst genommen zu werden. Scheinbar ist es schwer nachvollziehbar, dass – wenn man weiter so mit den Bürgern umgeht und ihre Bedenken nicht ehrlich in Betracht zieht – sich die „Wahldebakel“ bei den regierenden Parteien fortsetzen.
So jedenfalls wollen die Neunkirchener und Ebersbacher Bürger, die gegen die Westumgehung sind, nicht wahrgenommen werden.
Holger Kotouc, Neunkirchen