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Erlanger Nachrichten - 11.01.2011
In Uttenreuth hat man sich für das Jahr 2011 viel vorgenommen

Die Bebauung des SEL-Geländes, das Bürgerhaus in Weiher und die Trassierung der Umgehungsstraße stehen an der Spitze der Agenda
Beim Neujahrsempfang in Uttenreuth hat Bürgermeister Karl Köhler die geplante Umgehungsstraße angesprochen und angekündigt, dazu eine Bürgerversammlung abzuhalten. Man wolle die Gemeinde „lebens- und liebenswert erhalten“, versprach er den rund 200 Gästen im Saal des „Schwarzen Adlers“.
UTTENREUTH – Das Jahr 2010 sei auch für die Gemeinde ein gutes gewesen, zog Köhler Bilanz. Die Zusammenarbeit im Gemeinderat ebenso wie jene mit den Kirchen gestalte sich „sehr gut“ und die vielen Vereine und Verbände würden dafür sorgen, dass Uttenreuth lebendig bleibe. „Uttenreuth wäre um manches ärmer, wenn es euch nicht gäbe“, sagte Köhler und versprach, die Zuschüsse von rund 60000 Euro auch heuer aufrechtzuerhalten. Für 2011 wünscht sich das Gemeindeoberhaupt „etwas mehr Frieden“, und mit der schwarz-gelben Koalition in Berlin könne es ohnehin „nur besser werden“.
In Uttenreuth stehen heuer allerdings viele Themen an, welche die Bürger direkt betreffen werden. Weil es über 200 Einwände gegen die geplante Bebauung des alten SEL-Geländes am Ende des Schleifwegs gebe, wolle er eine Bürgerbefragung durchführen, kündigte Köhler an.
Zudem solle es eine Bürgerversammlung unter Beteiligung von Fachleuten geben, um über die Planungen für die Umgehungsstraße zu informieren. Ein Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann und dem Straßenbauamt habe ergeben, dass eine Trasse am Waldrand aus Gründen des Naturschutzes nicht möglich sei. Nun wird ins Auge gefasst, sie über Rosenbach und Weiher nach Neunkirchen zu führen. Auch beim Bürgerhaus in Weiher wolle man „Nägel mit Köpfen“ machen und die Planungen vorantreiben.
Das soll auch beim Fuß- und Radweg nach Marloffstein geschehen. Der Ausbau der Kreuzung Erlanger Straße / Marloffsteiner Straße steht auch an. Zudem ist der Baubeginn für das Kinderhaus beim Sportplatz für das Frühjahr geplant. Ein besonderes Lob gab es für die Gemeindearbeiter, die Polizei und die Feuerwehr, deren Mitglieder im Jahr 2010 ganze 6700 ehrenamtliche Stunden geleistet haben.
Auch die Leistung von Franziska Meyer, Kristin Braun sowie Melina und Sophia Michalowski, die Bayerische Jugendmeisterinnen im Schach geworden sind, wurde gewürdigt. Darüber hinaus wurde das Engagement des Vorstands der Theatergruppe Uttenreuth, Rolf Baerwald, hervorgehoben, dessen Laienspieltruppe durch eigene Theateraufführungen weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt ist. Die Landtagsabgeordnete Christa Matschl kündigte unter dem Beifall der rund 200 Gäste an, dass Baerwald am 21. Januar von Innenminister Herrmann mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet wird. Matschl geriet später mit Landrat Eberhard Irlinger aneinander, als der in seinem Neujahrsgrußwort die von der Bayern LB versenkten Milliarden ansprach und beklagte, dass die Verantwortlichen dafür nicht zur Rechenschaft gezogen würden. Pech für den Landrat: Sein Fahrer hatte das Dienstfahrzeug vor dem „Schwarzen Adler“ auf dem Gehweg geparkt und dafür ein Knöllchen bekommen. kds

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