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Erlanger Nachrichten - 01.09.2012
Leserbrief: Gesamtverkehr hat abgenommen

Zum Leserbrief der Initiative Pro-Westumgehung zur Westumfahrung Neunkirchens (WU):

1. Es ging in der zitierten Darstellung des BN in den EN ausschließlich um den Umfang des Schwerlastverkehrs (Lastzüge), womit bisher die WU begründet wurde. Dieser ist in fünf Jahren auf der Forchheimer Straße um 37 Prozent gesunken, und zwar auf 75 dieser Kfz täglich im Jahr 2010. Bei gleichzeitigem Sinken dieser Lkw auf der Lkw-Umfahrungsstrecke Weingarts-Igensdorf (belegt durch die Zählstelle 63339601, Abzweig Ermreuth) und bei Hinzurechnung von 16 Kfz aus Hetzles ist in Summe mit zirka 100 Lastzügen täglich in der Friedhofstraße zu rechnen – und nicht mit 500. 2. Eine weitergehende Darstellung des gesamten Güterverkehrs fand seitens des BN nicht statt. 3. Dass der Güterverkehr zugenommen hat, ist richtig, aber nur bei Fahrzeugen von 2,8 bis 3,5 Tonnen, jedoch nicht bei Lkw über 3,5 Tonnen. Hier werden auch keine „Spielereien mit Zahlen“ betrieben.
Fakt ist, dass sich die WU nicht mehr über die Lkw-Anzahl begründen lässt und der Gesamtverkehr um zirka zehn Prozent abgenommen hat. Angesichts dieser Entwicklung ist die WU von der verkehrlichen Notwendigkeit unbegründbar geworden.
Darstellungen, in denen einzelne Mitglieder des BN persönlich angegriffen werden, und dabei versucht wird, diese zu denunzieren, sind zurückzuweisen.
Wenn Kfz scheppernd über Straßen fahren, hat dies meist damit zu tun, dass die Straße entsprechend uneben oder marode ist oder die Kfz zu schnell fahren. Beides abzustellen, ist Aufgabe des Marktes Neunkirchen. Dass dieser seit Jahren die Anwohner nicht unterstützt und die Situation nicht verbessert, kann nur als Ausdruck dafür gesehen werden, dass der Markt weiterhin Druck auf den Freistaat ausüben will, die WU zu bauen. Da diese aber aus wirtschaftlich übergeordnetem Allgemeininteresse nicht mehr zu rechtfertigen ist, ist ein Umdenken im Sinne von einfach zu erreichenden Verbesserungen für die Anwohner mehr als überfällig.
Holger Kotouc, 2. Vorsitzender BN-Ortsgruppe Neunkirchen