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Nordbayerische Nachrichten - 02.01.2014
Klangvoller Streifzug durch 200 Jahre
Konzerte der Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen füllten Festhalle der Grundschule

NEUNKIRCHEN — Auch in diesem Jahr war bei den beiden Weihnachtskonzerten der Jugend- und Trachtenkapelle (JTK) Neunkirchen die Festhalle voll besetzt. Die Künstler zeigten bei einem Streifzug durch die Musikgeschichte ihr eindrucksvolles Können.
Vor der in leuchtendem Rot, Blau und Grün festlich beleuchteten Bühne hatte unter den Zuhörern auch eine Reihe von Ehrengästen Platz genommen. Darunter waren unter anderem Landrat Reinhardt Glauber mit seinem Vize Georg Lang, die Bürgermeister Heinz Richter aus Neunkirchen, Gertrud Werner aus Kleinsendelbach und Gerhard Schmitt aus Dormitz sowie der stellvertretende Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Fridolin Hofmann und Dekan Peter Brandl, die Ruhestandspfarrer Veit Dennert und Reinhold Richter, der auch JTK-Ehrendirigent ist.
Im ersten Teil des Konzerts kam das vom musikalischem Chef Georg Maderer persönlich geleitete Jugendorchester dem Publikum gleich einmal mit „Crossline“, einer Verknüpfung von Blasorchesterklang mit Rock und Fun, „Legends of Rock“ oder auch dem „Choral and rock out“ sowie „Christmas on the Rock“ recht fetzig. Das erinnerte so manchen Gast sicherlich an seine „wilden“ Zeiten.

Viel los im Jahre 1813
Doch auch Giuseppe Verdi kam im Jahr seines 200. Geburtstages mit seinem „Triumphmarsch“ aus Aida ebenso zu seinem Recht wie der weihnachtlich aufbereitete „Bolero de Noel“, eine Symbiose aus Ravels Bolero und dem amerikanischen Weihnachtstitel „Little drummer boy“.
Von Pfarrer Herbert Kolb mit viel Esprit und Sachverstand durch das Programm geleitet, bestritt dann das Glanzstück der Jugend- und Trachtenkapelle, das Symphonische Blasorchester, den zweiten Teil des Abends mit großen Werken aus der Musikgeschichte. Mit seinen 60 Musikern genießt es in den Fachkreisen höchste Weihen und eilt mit Maestro Maderer von Erfolg zu Erfolg, von Auszeichnung zu Auszeichnung.
Das Orchester spielte zunächst „Take off“, dem sich die „New Baroque Suite“ und das Erfolgsmusical „Les Misérables“ anschloss. Zu Ehren von Richard Wagner, der heuer seinen 200. Geburtstag gefeiert hätte, erklang dann das seltener gespielte Werk „Das Liebesverbot“. Weiter ging es mit „Die Völkerschlacht bei Leipzig“, die sich ebenfalls zum 200. Mal jährte und den Niedergang von Napoleon einleitete – bevor es dann mit „Jade“ und dem Medley „Frohe Weihnachtszeit“ in den Endspurt ging. Freilich nicht, ohne dass das Publikum noch einige Zugaben forderte.
fra-press