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Fränkischer Tag - 08.01.2016
Preis für den Klimaschutz
Wettbewerb

Der Umwelt zuliebe sucht die „Energie- und Klima-Allianz Forchheim“ zukunftsweisende Ideen und Projekte.
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
Josef Hofbauer

Forchheim - In der Öffentlichkeit das Bewusstsein fördern, dass wir unser Klima schützen müssen. Dies ist das Ziel der „Energie- und Klima-Allianz“ Forchheim, kurz EKA. Damit die Energie-Einsparmöglichkeiten, das Thema erneuerbare Energien oder Pilotprojekte – beispielsweise auf dem Sektor der Energiespeicherung – stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden, hat die Energie- und Klima-Allianz Forchheim den „EKA-Klima-Preis“ ausgelobt. Teilnahmeschluss ist der 30. April dieses Jahres.

Teilnehmen können Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, aber auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten sowie Institutionen und Vereine. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand sein eigenes Projekt oder eine andere beispielhafte Idee zur Prämierung vorschlägt, erklärt die Vorsitzende der Initiative, Barbara Cunningham aus Neunkirchen am Brand.

Prämierungsfähig sind alle Maßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen. Das sind Möglichkeiten der Energie-Einsparung ebenso wie Maßnahmen zur Steigerung der Energie-Effizienz oder Produkt-Innovationen. Die eingereichten Vorschläge sollen eine Beschreibung des Projekts/der Maßnahme enthalten, nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten umfassen und, wenn möglich, ein Bild enthalten. Sie können per mail oder per Post eingereicht werden.

„Die bereits spürbare Klimaverschlechterung und die fortschreitende Verknappung der fossilen Rohstoffe betreffen uns alle“, findet EKA-Vorstandsmitglied Christoph Wurmthaler. Um Fortschritte beim Klimaschutz zu erreichen, sei auch im Landkreis Forchheim ein Mix von Maßnahmen notwendig.

Auf einem guten Weg
Mit dem „Bioenergiedorf“ Willersdorf, der geplanten Energieregion Gräfenberg oder dem Nahwärme-Projekt in Hallerndorf, gebe es vielversprechende Projekte im Landkreis. „Aber längst nicht genug“, erklärt Wurmthaler, der möchte, dass es auch morgen noch gesunde und fruchtbare Böden, saubere Flüsse und Erholungsregionen gibt, die ihren Namen verdienen.

„Dafür müssen wir unser Klima schützen“, ergänzt Emmerich Huber aus Forchheim, ebenfalls Vorstandsmitglied der EKA. Klimaschutz fordere und fördere Kreativität und Ideenreichtum. Den wünschen sich die Mitglieder der Energie- und Klima-Allianz für ihren Wettbewerb. Dem oder den Siegern winkt ein Preisgeld von insgesamt rund 1500 Euro. Ob das ein Preis wird oder ob der von Sponsoren zur Verfügung gestellte Betrag auf mehrere Projekte aufgeteilt wird, lässt sich die Jury offen. Die Sieger sollen im Juni von Landrat Hermann Ulm (CSU) bekanntgegeben werden.


Die Wärmebildkamera offenbart es: Die FT-Redakteurin Jennifer Hauser sitzt an einem gut gedämmten Arbeitsplatz. Die „Energie- und Klima-Allianz Forchheim“ will mit ihrem neu ausgelobten Preis das Bewusstsein schärfen, dass es jeder Bürger einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Foto: Josef Hofbauer