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Fränkischer Tag - 22.01.2016
Telekom beschenkt Neunkirchen
Internet Das Unternehmen bietet der Gemeinde an, auch ohne Zuschüsse und gemeindliche Beteiligung die Breitbandversorgung zu übernehmen. Der Gemeinderat sieht keinen Grund, das Angebot auszuschlagen.
VON UNSERER MITARBEITERIN Petra Malbrich

Neunkirchen am Brand - Die gute Nachricht hatte Bürgermeister Heinz Richter (FWG) schon beim Neujahrsempfang ausgesprochen. Die Telekom ist offenbar bereit, den Breitbandausbau in Neunkirchen ohne Beteiligung der Gemeinde selbst zu übernehmen.

Dem Markt lag bei der ursprünglichen Fördermaßnahme Breitbandausbau noch ein weiteres Angebot vor. Würde Neunkirchen im Förderprogramm bleiben, müsste die Gemeinde selbst 165 000 Euro leisten. „Es ist niemand da, der sagt, wir geben Geld aus, wenn wir es geschenkt bekommen“, sagte Anton Spatz (SPD). Er plädierte deshalb dafür, das Angebot der Telekom anzunehmen. Ob die Gemeinde bei einer finanziellen Beteiligung mehr Mitspracherecht hätte, wollte Tanja Schell (CSU) wissen.

Bürgermeister Richter konnte diese Bedenken zerstreuen. „Die Kollegen im Landkreis beneiden uns. Andere Gemeinden haben kein einziges Angebot“, meinte Richter. Die Telekom möchte auch im Nahbereich eigenwirtschaftlich bundesweit ausbauen, sodass auch im Ortskern von Neunkirchen bis 100 Megabit möglich sind. Einstimmig votierte der Marktgemeinderat dafür, sich den Breitbandausbau von der Telekom schenken zu lassen.

Verkaufsoffene Sonntage
Drei verkaufsoffene Sonntage wird es in Neunkirchen auch in den kommenden Jahren geben. Sie fallen mit dem Marktfest, der Kirchweih sowie dem Ostermarkt zusammen.

Im Vorfeld der letzten Festlegung vor drei Jahren war der Geltungsbereich geändert worden. Er war in einen Bereich innerhalb der Stadtmauern festgelegt worden. Damit können die Supermärkte an den Sonntagen nicht mehr öffnen. Auch die Firma Naber und das Autohaus Ritter würde damit ausgeklammert werden. Marijana Dollack (FWG) berichtete, dass die Inhaber der Blusenfabrik damit keine Probleme hätten.

Doch Anton Spatz (SPD) erinnerte daran, dass das Brezelessen an der Kirchweih eine alte Tradition der Firma Ritter sei. Er sprach sich deshalb dafür aus, den Geltungsbereich um die Firma herum zu erweitern. Die Gemeinderäte stimmten dem zu.

Zwei Maßnahmen hat Richter bereits für das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) mündlich angemeldet. Im November sind schon energetische Sanierungsmaßnahmen für das Rathaus besprochen worden. Die zweite Maßnahme wäre eine energetische Sanierung für den Kindergarten in Ermreuth. Die Kostenaufstellung liegt bei 300 000 Euro. „90 Prozent Förderung erhalten alle Kommunen, die zum Zug kommen“, erklärte Richter.

Hausaufgaben gemacht
Viele Kommunen sind offenbar überfordert, die Maßnahmen in kurzer Zeit anzumelden, da dafür eine Kostenaufstellung und ein Gemeinderatsbeschluss notwendig sei. Ihre Hausaufgaben haben die Neunkirchner bereits erledigt, weshalb mit dem Beschluss eine Priorisierung der angemeldeten Maßnahmen erfolgen sollte. Der genannten Reihenfolge stimmten die Räte zu.