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Fränkischer Tag - 19.02.2016
Neunkirchen will die offene Ganztagesschule
Neunkirchen am Brand - Die Zahlen sprechen für sich: 117 Kinder sind bei der Mittagsbetreuung gemeldet, 62 Kinder im Hort, der Wunsch der Schulleiterin der Grundschule nach einer offenen Ganztagesschule verständlich.

Viele Gespräche waren geführt worden, auch mit der Diakonie als Träger. Ein Kombimodell war angedacht gewesen, was für die Diakonie aber aus Kostengründen uninteressant wurde. „Das Kombimodell wird eher in Großstädten mit sozialen Brennpunkten und großen Schulen gewählt“, erklärt Gabriele Braun, die geschäftsführende Beamtin. Erst Mitte Januar seien die neuen Grundlagen und Bedingungen eingetroffen. Wie es mit den Räumlichkeiten aussehe, interessierte Tanja Schell (CSU). „Zum aktuellen Zeitpunkt können wir den jetzigen Schülern eine Ganztagesschule anbieten, müssen mittelfristig aber mit einem Anbau planen“, sagte Bürgermeister Heinz Richter. Noch dürfen die Räume mehrfach genutzt werden.

In der Schule stehen momentan zwei Gruppenräume im Keller, ein umgebautes Klassenzimmer als Speisezimmer und zwei Räume über der Turnhalle zur Verfügung. Auch der Handarbeitsraum könne als Raum für die offene Ganztagesschule verwendet werden, wie die Schulleitung signalisiert hatte. „Im Keller gibt es keine Toiletten und die Räume sind verstreut, sodass die Aufsicht schwieriger ist, mehr Personal erfordert und in Schichten gegessen wird“, beschreibt Braun das Problem der derzeitigen Situation. Für die Übergangsphase aber machbar.

Ob nicht bereits für dieses Schuljahr bei vier Eingangsklassen ein räumliches Problem drohe, wollte Martin Walz (CSU) wissen und auch, wie schnell die Gemeinde dann reagieren könne. Bei der Mittelschule konnte schnell reagiert werden, insofern sehe man hier auch kein Problem. Auf bereits eingeplante Mittel im Haushalt wies auch Andreas Pfister (SPD) hin. „Wir müssen das Angebot haben, um nicht Schüler als Gastschüler an andere Schulen zu verlieren“, meinte Pfister.

Es sei ebenso alles getan worden, um die Mittelschule zu halten. Ein klares Ja zur Interessensbekundung der Offenen Ganztagesschule bekräftigt Ute Löffler (ÜWG): „Es werden mehr Ganztagesangebote verlangt. Die Mittagsbetreuung ist zu wenig.“ Und durch die räumliche Situation eine Betreuung von 100 Kindern noch als vertretbare Obergrenze zu sehen. Neuesten Prognosen zufolge steigender Bedarf.

Mit der Interessensbekundung möchten Schule und die Gemeinde den Fuß in die Türe stellen. Ob Neunkirchen dann dabei ist, würde im Mai bekannt werden und dann erst könne der Antrag gestellt werden. Mit einer Gegenstimme wurde der Interessensbekundung zugestimmt. Einstimmig befürwortete der Marktgemeinderat weitere sechs Hortplätze. 33 Hortplätze sind in der Fröschau, 25 in der Dormitzer Straße. Die zusätzlichen sechs Kinder würden in der Dormitzer Straße untergebracht werden. map