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Fränkischer Tag - 24.02.2016
Im Kreis Forchheim gibt es drei frischgebackene Landwirtschaftsmeister
Prüfung

Bayreuth - 26 junge Leute aus allen Teilen Oberfrankens haben in den zurückliegenden Wochen und Monaten ihre Prüfung zum Landwirtschaftsmeister erfolgreich abgelegt. Bei einem Festakt in Bayreuth erhielten sie jetzt ihr Meisterbriefe ausgehändigt.

Unter den frischgebackenen Meistern sind nicht nur Männer, sondern mit Marina Heilmann aus Mistelgau bei Bayreuth und Christiane Mergner aus Köditz auch zwei Frauen. Prüfungsbester wurde mit einem Notendurchschnitt von 1,19 Christian Böhmer aus Grundfeld im Landkreis Lichtenfels. Die frischgebackenen Landwirtschaftsmeister aus dem Landkreis Forchheim sind Nicolas Rittmayer (Hallerndorf), Johannes Singer (Neunkirchen) und Andreas Singer (Hausen).

Mit dem Landwirtschaftsmeister hätten alle Absolventen die höchste Stufe der Ausbildung in der Praxis erreicht, sagte Gerhard Gradl vom Fortbildungszentrum für Landwirtschaft in Almesbach bei Weiden. Als Bonus erhielten die 20 Prozent der besten Teilnehmer 1000 Euro als Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung.

Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, sich beruflich weiterzubilden und die eigenen Qualifikationen zu stärken, sagte Gradl. Von einem langen und anspruchsvollen Weg bis zum Meisterbrief sprach Christoph Beck vom Helfrecht-Unternehmenszentrum in Bad Alexandersbad.

10 000 Betriebe in Oberfranken
Jede Menge Zahlenmaterial zum Stellenwert der Landwirtschaft hatte Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin vorbereitet. So gebe es aktuell in Oberfranken fast 10 000 landwirtschaftliche Betriebe, die zusammen pro Jahr eine Wertschöpfung von 336 Millionen Euro erwirtschaften.

Als Schwerpunkt bezeichnete die Regierungsvizepräsidentin die Rinderhaltung mit 2618 Betrieben, gefolgt von der Schweinehaltung mit 2234 Betrieben. Der reine Ackerbau ohne Tierhaltung spiele dagegen eher eine untergeordnete Rolle. shf