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Fränkischer Tag - 03.03.2016
Sport Fußball: Energie aufladen am Mittelmeer
Fussball Zumba und Spinning waren gestern. Der moderne Amateurfußballer fährt ins Trainingslager nach Kroatien oder macht sich beim Body-Workout im Fitnessstudio fit für die Rückrunde. Vielleicht noch eine Woche länger als geplant.
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED
Daniel Ruppert

Kreis Forchheim - Wenn eine deutsche Fußballmannschaft nach Kroatien fährt, handelt es sich entweder um Profis, die sich dort den Feinschliff holen wollen, oder um den Saisonabschlusstrip eines Amateurteams. Im Fall des SC Eckenhaid ist es eine Mischung aus beidem, denn der Klub aus der Kreisliga 2 ER/PEG verbrachte fünf Tage im Südosten Europas, um sich unbeeinflusst von Wind und Wetter auf den Kampf um den Klassenerhalt in der am kommenden Sonntag beginnenden Rückrunde vorzubereiten.

Planungen seit August
Mit knapp 30 Personen, darunter zwei Übungsleiter und ein Torwarttrainer, machten sich die Kicker am 7. Februar mit Pkws auf den 800 Kilometer langen Weg. „Ich habe das schon seit August geplant“, erklärt Spielleiter Michael Friedrich, der Preise und Temperaturen verglich. Vom Vier-Sterne-Hotel in Eden war das Stadtzentrum nur zehn Minuten zu Fuß entfernt, doch für die Spieler war ohnehin der Weg zu den Trainingsplätzen entscheidend, wo es unter anderem ein 3:3 im Testspiel gegen die U18 des kroatischen Erstligisten FK Lokomotiva gab, dem mit zwei Jugendnationalspielern gespickten Ausbildungsklub von Dinamo Zagreb.

Auf dem Kunstrasen, den sie sich mit höherklassigen Mannschaften aus Österreich und Bayern teilen mussten, absolvierten die Eckenhaider bei durchschnittlich zwölf Grad neun Einheiten á 90 Minuten. Da das Konditionbolzen bereits in Deutschland anstand, widmete sich der SCE in Kroatien dem spielerischen Teil und dem Teambuilding.

„Das letztjährige Trainingslager in der Toskana hat maßgeblich zum Aufstieg in die Kreisliga beigetragen“, meint Friedrich. „Zum anderen erarbeiten wir uns einen Vorteil gegenüber Mannschaften, die zu Hause entweder schlecht oder gar nicht mit dem Ball am Fuß trainieren können“, sagt der 30-Jährige, der hofft, dass sich die – allerdings überschaubaren – Ausgaben für die Reise in Punkten bezahlt machen.

Unabhängig davon wollen die Eckenhaider auch kommenden Winter wieder auf Achse. „Nach Italien und Kroatien vielleicht in ein anderes europäisches Land am Mittelmeer“, überlegt Friedrich.

Neunkirchen macht X-Co-Step
Seine Fußballschuhe hat Manuel Hauser zwar schon an den Nagel gehängt, wenn seine Ex-Kollegen vom TSV Neunkirchen ein Alternativprogramm brauchen, lädt er sie aber ins örtliche Fitnessstudio ein, in dem er angestellt ist. „Die Jungs haben bei einem Body-Workout mit der Langhantel und X-Co-Step geschwitzt“, erzählt Hauser. Letzteres kräftige die Tiefenmuskulatur im Oberkörper und fördere die Koordination.

Nicht nur die ehemaligen Mitspieler macht der 28-Jährige fit, wenn die Platzverhältnisse zu hohe Verletzungsgefahr bergen. „In diesem Winter waren schon mindestens fünf Fußballmannschaften bei uns“, sagt der Sport- und Fitnesskaufmann. Und angesichts des späten Wintereinbruchs könnten weitere Klubs folgen. Ob es eine generelle Absage im Spielkreis Erlangen/Pegnitzgrund gibt, entscheidet sich heute. Aber selbst wenn nur einzelne Partien ausfallen, müssen sich die Trainer wohl nochmal nach Ersatzeinheiten wie Body-Workout oder X-Co-Step umschauen.