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Fränkischer Tag - 07.03.2016
Sport Fußball: Tag der Favoriten
Kreisliga 2 ER/PEG

Kirchehrenbach, Ermreuth und die DJK Weingarts: Das Landkreis-Trio gewinnt zum Auftakt ins neue Fußball-Jahr.
VON UNSEREM MITARBEITER Uwe Kellner

Kreis Forchheim - Nur drei Spiele fanden in der Kreisliga 2 ER/PEG statt. Es setzte sich jeweils die favorisierte Mannschaft durch: Weingarts hatte gegen den SK Lauf II die Oberhand, ließ es aber spannend werden. Der SV Ermreuth mühte sich gegen den SV Gößweinstein zu einem Auswärtssieg und bleibt dadurch weiter dem TSV Kirchehrenbach auf den Fersen, der das Kampfspiel gegen den TSV Neunhof mit 2:0 gewann.

SK Lauf II – DJK Weingarts 1:2
„Wir sind eine spielstarke Mannschaft, ich denke nicht, dass es für uns eine große Umstellung ist, auf Kunstrasen zu spielen“, sagte Spielleiter Leo Förtsch vor der Begegnung gegen die Reserve des SK Lauf. Sein rechter Verteidiger Steffen Kraft war noch etwas deutlicher: „Nachdem wir in der Vorbereitung nur auf unserem Parkplatz trainieren konnten, waren wir froh über diesen Platz.“ Für die DJK begann die Partie nach Maß. Sie drückte den Gegner in die eigene Hälfte und hatte durch Philipp Nagengast zwei aussichtsreiche Torchancen, die aber am Gehäuse vorbeigingen. Danach köpfte auch noch Trainer Steffen Staudinger knapp daneben. „Klar, den muss ich machen“, gab dieser später zu. Damit es endlich schepperte, musste Linksverteidiger Sebastian Friedl in der Offensive mit eingreifen. Als Lauf schlecht geklärt hatte, zirkelte der Linksfuß den Ball über den Torwart hinweg ins lange Eck (25.). Ein einziges Mal wurde der SK Lauf gefährlich. Dominik Bürner lief auf Torwart Daniel Nüssel zu, scheiterte aber an dessen Fußabwehr. In der zweiten Halbzeit erhöhte Spielführer Michael Antes auf 2:0. Mit einer Körpertäuschung linkte er zwei Abwehrspieler und schob den Ball platziert ins lange Eck (57.). Nach diesem Treffer ließ es Weingarts etwas zu ruhig angehen, Lauf übernahm das Kommando. Allerdings vermochte es deren Offensive erst in der Nachspielzeit, die Maigischer Abwehr zu bezwingen. Als Patrick Schäfer im Zuge eines Freistoßes zum 2:1 traf (93.), war es bereits zu spät – und Weingarts nahm die drei Punkte mit. Laufs Trainer Norman Matschke bemängelte die fehlende Qualität in der Offensive seiner Mannschaft. Staudinger hingegen sah sein Team als den verdienten Sieger. „Es ist immer wichtig, mit einem Sieg in die Rückrunde zu starten. Wir haben gut gespielt und hinten wenig zugelassen.“

SV Gößweinstein – SV Ermreuth 2:4

„Es war lange Zeit ein sehr enges Spiel“, versicherte Maik Sprenger, Trainer des SV Ermreuth, als es am Samstag gegen den SV Gößweinstein ging. Auf fremdem Platz traf seine Mannschaft durch Christian Biermaier zum 1:0 (25.). „Der Gegner darf sich nicht beschweren, wenn wir stattdessen in Führung gehen. Die Chancen dazu hatten wir, aber einmal trafen wir nur die Latte und danach hat Ermreuth auf der Linie geklärt“, bedauerte SVG-Trainer Florian Wehrfritz. Trotzdem reichte es zum Ausgleich, als ein weiter Abschlag des Torhüters verlängert wurde und Marcel Zweck per Einzelaktion traf (35.). Nach einem unnötigen Foulspiel an Markus Hammerand gab es Elfmeter für Ermreuth, den Maik Sprenger souverän versenkte (45.). Gößweinstein gab sich nicht auf und glich nach der Pause erneut aus. Sven Wächter stocherte die Murmel nach einem Freistoß über die Linie (65.). Allerdings währte die Freude nicht lange, bereits zwei Minuten später vollendete Maik Sprenger einen Spielzug mit dem 3:2. „In der zweiten Halbzeit waren wir ein bisschen besser, deswegen geht der Sieg in Ordnung“, meinte der Doppeltorschütze, der seine Treffer 25 und 26 erzielte. Als Hammerand einen Konter zum 4:2 abschloss, war die Messe gelesen (80.). „Ermreuth hat in der Offensive eine unbestreitbare Qualität, im Gegensatz zu uns hatten sie das nötige Glück. Am Ende war deren Sieg schon verdient“, resümierte Wehrfritz.

TSV Kirchehrenbach – TSV Neunhof 2:0
Beim TSV Neunhof hat sich Stammkeeper Dominik Großpietsch in der Vorbereitung den Arm gebrochen, weswegen Torwarttrainer Tobias Windisch nach drei Jahren Pause gegen Kirchehrenbach im Tor stand. Das Heim-Team von Coach Christian Martin wollte unbedingt spielen, es entwickelte sich allerdings von Beginn an eher ein Kampfspiel. „Der Platz war nicht tief, aber holprig, die Ballkontrolle war dementsprechend schwer“, gab der Trainer zu. Aus diesem Grund fuhr Neunhof mit langen Bällen auf seine körperlich großen Spieler besser als Ehraboch, das die Situationen spielerisch lösen wollte. Viele gelbe Karten kamen hinzu. Nach dem Seitenwechsel traf aber der Tabellenzweite. Philipp Eismann verlängerte einen Freistoß, Niklas Stelzner vollendete zum 1:0 (50.). Drei Minuten später zimmerte Christian Städtler einen Freistoß aus 25 Metern Entfernung direkt zum 2:0 in die Maschen. „Wir haben danach unsere Konterchancen nicht genutzt, weswegen es spannend blieb. In ein oder zwei Situationen hat uns unser Torwart gerettet“, fasste Martin die Minuten bis zum Schlusspfiff zusammen. „Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg für uns.“