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Fränkischer Tag - 23.03.2016
Film über Gaffer am Einsatzort gedreht
Feuerwehr-Bilanz

VON UNSERER MITARBEITERIN Petra Malbrich

Neunkirchen - Gaffer am Einsatzort, das kennt jede Feuerwehr. Im vergangenen Jahr war darüber oft berichtet worden. Bei einem Einsatz der Neunkrichener Wehr wurde sogar ein kleiner Film gedreht, wie Kommandant Robert Landwehr im Gemeinderat berichtete. Bürgermeister Heinz Richter erkannte sie Leistung der Aktiven an: „Wir sind sehr stolz auf unsere Wehren, die auch unsere Nachbarn unterstützen.“

859 Einsatzstunden haben die Männer und Frauen im vergangenen Jahr geleistet, die meisten am Wochenende. Darunter waren eine Wohnungsöffnung, ein im Asphalt versunkenes Auto oder eine eingeklemmte Katze . Nach dem Ertrinkungstod eines vierjährigen Kindes musste auch die psychosoziale Nachversorgung in Anspruch genommen werden.

Die meisten der 85 Ernstfälle waren technische Hilfeleistungen. „Die Alarmierung selbst bekommt die Bevölkerung kaum mit, denn in Neunkirchen läuft sie still über den Piepser“, sagte Landwehr. Nach den vielen Überschwemmungen 2014 gab es diesmal keinen einzigen Hochwassereinsatz.

Aktuell 203 Aktive
Robert Landwehr gab einen kurzen Überblick über alle Wehren der Marktgemeinde. Insgesamt zählen Ebersbach, Ermreuth, Großenbuch, Rödlas, Rosenbach und Neunkirchen 203 Aktive. Unterstützung erhalten sie von sieben Tageseinsatzkräften, die nicht im Ort leben, aber hier mit ausrücken, wenn sie gebraucht werden.

Positiv sieht es auch beim Nachwuchs aus. 20 männliche und drei weibliche Jugendliche leisten ihren Dienst in Neunkirchen, elf männliche und eine weibliche Jugendliche unterstützen die Wehr in Rosenbach. In Ermreuth und Großenbuch sind Jugendwehren im Aufbau.

Während die Gerätehäuser selbst in gutem Zustand seien, müsse in Ebersbach ein neues Fahrzeug angeschafft werden, in Ermreuth sei ein Austausch des Tragkraftspritzenautos nötig, schloss Landwehr, der dem Förderkreis für die vielfältige Hilfe dankte.

Im Kanal des Abwasserverbands Schwabach wurde am Neuntagewerk bei einer Messung Fremdwasser festgestellt. „Eine Kommune muss reagieren“, sagt Bürgermeister Richter im Gemeinderat. Bei einer Kamerabefahrung soll geklärt werden, wo es herkommt.