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Erlanger Nachrichten - 17.09.2008
Leserbrief: Eine große Belastung

Zum Artikel „Jede Straße zieht noch mehr Verkehr an“, in dem es um die geplante Westumgehung um Neunkirchen am Brand ging (Artikel in den Erlanger Nachrichten vom Freitag, 5. September):

Mit jeder Umgehungsstraße wächst der Verkehr unkontrolliert weiter und belastet die Bevölkerung.
Insbesonders wird mit der Westumgehung Neunkirchens der Druck erhöht auf den Bau der Südumgehung von Weiher, Uttenreuth, Buckenhof, Erlangen. Das ist ein Schwanz ohne Ende.
Dass dafür immer neue Flächen geopfert werden sollen?
Auch Wald, Wasser, Wiese, Acker, Naherholung haben ihre Berechtigung für die Bevölkerung. Die Schaffung aber immer neuer Straßen bindet Finanzmittel und das bedeutet ganz eindeutig: Für ihre Instandhaltung sollen und müssen spätere Generationen aufkommen.
Ob die das wollen und dann auch können?
Die freie Wahl des Verkehrsmittels war mal eine Errungenschaft. Darf man heute noch darauf pochen angesichts des Klimawandels, angesichts der Belastung der Menschen durch ihren eigenen Verkehr?
Jedem sei sein Auto gegönnt — und doch ist die Vielzahl der Autofahrer eine Belastung für alle geworden. Die Politik sollte es richten. Als Teil der Wirtschaft kann sie es allerdings nicht.
Der Bau von Umgehungsstraßen ist ein Debakel. Dass der Bund Naturschutz dagegen ankämpft, ist wohltuend und beispielgebend.
Eine Volksabstimmung wäre wünschenswert und sollte unbedingt folgen.

Rainer Klink, Neunkirchen a. Brand