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Neunkirchen am Brand

Felix-Müller-Museum Aktuelle Sonderausstellungen

Nachfolgend die aktuelle/letzte Sonderausstellung. Zurückliegende Sonderausstellungen finden sie in unserem Archiv.

Bilderwechsel Herbst/Winter 2017/2018 und eine neue Schenkung

Schwerpunkt der geänderten Bilderhängung ist eine umfangreiche neue Schenkung von Herrn Geistlichen Rat, Pfarrer i.R. Günther Thürl, aus Forchheim; er lebt dort 91jährig im Pflegeheim.

Von Frühjahr bis Herbst 1951 war er unter Pfarrer Henkel Kaplan in Neunkirchen; es war seine erste Kaplanstelle. Er wohnte im alten Pfarrhaus, Felix Müller damals noch im Elisabethenheim gegenüber bei seiner Mutter und so kann es sein, daß sich die beiden Männer von Fenster zu Fenster zugewinkt, gegrüßt haben. Vielleicht wurde der Kontakt auch über die Neunkirchner Lehrerin Anna Friedrich hergestellt, die sich des jungen Kaplans annahm, ihn unterstützte, denn unter Pfarrer Henkel hatte der junge, unerfahrene Kaplan keinen leichten Stand. Anna Friedrich war wiederum mit Felix Müller gut bekannt.

In diesen frühen Jahren kamen insgesamt acht Werke Felix Müllers in den Besitz des jungen Kaplans. Testamentarisch hat er im Alter verfügt, daß sie komplett dem Museum als Schenkung übergeben werden sollen, was in den letzten Wochen durch seinen Bruder erfolgte. Es sind alles Werke aus den frühen 1950er Jahren: Drei prachtvolle, großformatige Blumenstilleben in Öl (s. obiges Plakat), zwei meisterliche Ansichten von St. Michael, der sog. Drei-Chöre-Blick, und eine kleine Ölkreidezeichnung vom Walberla. Dabei ist außerdem ein Kruzifix und ein Osterleuchter, der Pfarrer Thürl von Pfarrstelle zu Pfarrstelle begleitet hat. Der Leuchter trägt oben den umlaufenden Text: Er ist wahrhaft auferstanden, sowie Von einem Baume kam der Tod, von einem Baume sollte das Leben erstehen, außerdem ein Medaillon mit den griechischen Worten Φῶς - Ζωή (= Licht -Leben), in Kreuzform wiedergegeben. Ein mit diesen Worten beschriftetes Tischkreuz hat Felix Müller erstmals in den frühen 1930er Jahren bei dem späteren Bamberger Diözesanjugendseelsorger Jupp Schneider gesehen, mit dem er damals schon befreundet war.

Außer der Schenkung von Pfr. Thürl werden eine geänderte Auswahl der Portraits und Landschaften sowie die wichtigsten bildhauerischen Arbeiten aus dem Museumsbestand gezeigt.

Das Museum ist immer sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, für Gruppen jederzeit nach vorheriger Anmeldung.


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