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Felix-Müller-Museum - Sonderausstellungen

 

 
 

  ehemalige Sonderausstellungen bis Ende 2010

ehemalige Sonderausstellungen ab 2011

 

GUSTAV BERNLOCHER – Freund und Sammler

 

Sonderausstellung vom 23. Oktober 2016 bis zum 29. Januar 2017

Vernissage am Sonntag, 30. Oktober 2016, 15:00 Uhr

Das Museum ist immer sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, für Gruppen jederzeit nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 09134/1837.

 

Das Felix-Müller-Museum zeigt die Sammlung seines Freundes Gustav Bernlocher. Er lebte von 1896 bis 1978; Felix Müller nannte ihn Gustl. Geboren wurde er in Wilhermsdorf, das ist in der Nachbarschaft von Laubendorf (bei Langenzenn), wo Felix Müller bis 1940 lebte und arbeitete. Bei seinem Vater erlernte er das Schneiderhandwerk und ging dann in den Postdienst. 1917 im Ersten Weltkrieg wurde er an der Front verwundet; als Folge: ein Jahr Lazarettaufenthalt. Er lebte zuletzt in Hilpoltstein. Kurz vor seinem Tod 1978 hat ihn Felix Müller noch einmal besucht.


Schon in den frühen 1920er Jahren hat Gustav Bernlocher mit seinen bescheidenen Möglichkeiten den in finanzieller Not lebenden Felix Müller unterstützt und Werke von ihm erworben; zahlreiche sollten im Lauf der Jahre folgen. Insgesamt 30 Arbeiten Felix Müllers umfasst die Sammlung des Freundes. Ein Großteil davon befindet sich jetzt im Museum: das frühe Selbstbildnis, das Weihnachtsrelief von 1928, die Tanzende Alte aus Gips und vieles mehr.

Neu hinzugekommen ist das Portrait von Gustav Bernlocher, datiert Juli 1928. 1978, fünfzig Jahre später, erinnert sich Felix Müller an diese Zeichnung und schreibt nach dessen Tod an eine der Töchter des Freundes: „Ich möchte Dir nur noch schreiben, daß ich Deinen lieben Vater einmal gezeichnet habe u es wurde ein gutes Portrait. Das meiste gab doch der „Gezeichnete“ dazu, sein Kopf war mit den wunderbaren Linien für mich etwas ganz „Schönes“. Wo mag das Bild sein?“ Nun, es ist jetzt als Schenkung im Museum und auf dem Plakat zur Ausstellung abgebildet (s. oben).
 

Die Rückseite des Bernlocher-Portraits zeigt die Bleistiftzeichnung eines Selbstportraits von Felix Müller. Es ist die Skizze zu dem Selbst in Öl, datiert August 1928. Auch das war ehemals im Besitz von Gustav Bernlocher:

 


Leihgaben von den Enkeln Bernlochers aus Hilpoltstein, Nürnberg und Rothenburg komplettieren die Ausstellung.

 

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl von Arbeiten (Tuschezeichnungen, Aquarellen u.a.) der Malerin Dagmar Payne aus Nürnberg, einer Enkelin von Gustav Bernlocher. Die gezeigten Arbeiten sind dem Thema "Tanz und Bewegung" gewidmet. Der alte Felix Müller hat Dagmar Payne in Briefen aus den Jahren 1995 und 1996 zur ihrer künstlerischen Arbeit ermuntert indem er ihr schreibt, sie auffordert: „Und male, male!“ und „Bleib der Kunst treu!“. Außerdem gab er ihr den Rat und ermahnte sie, „das Eigene nicht zu verlieren“.

 

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