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Synagoge und jüdisches Museum
Ermreuth


Veranstaltungen 2008
Sonntag, 30.03.2008
19.30 Uhr



"Fojgl ... Brojt"

Jiddische Lieder und deutsche Straßenmusik
des Quartetts "GERANIEN & KATZENJAMMER"

Der Name der Gruppe steht für viele kleine und große Geschichten, die von dem Quartett aus Fürth und Nürnberg musikalisch interpretiert werden. Elemente des Jiddischen Lieds werden mit bodenständiger Straßenmusik, sowie mit erzählerischen und theatralen Elementen zu einem eigenwilligen Stil verbunden. Und so wie trockenes Brot (brojt) den Vögeln (foigl) hingebrockt wird, die es hungrig aufpicken, finden Anna Daskovskaja (Cello), Adelheid Spengler (Straßenfestgeige), Hans Dönitz und Oliver Dichtler (Interpretation, Gesang, Gitarre) eindringliche und fröhliche Texte und Melodien aus der Tiefe des jüdischen Lebens. Klangvoll sprechende Bilder breiten ihre Schwingen aus und füllen den Raum - nachdenklich, ironisch, voller Liebe, Freiheitssuche und Verzweiflung.

„Hast du schon einmal von dem Brot gekostet, das Menschen den Vögeln hinbrocken?
... Iss von dem Brot und du wirst auf Flügeln davonschweben.”
(Itzhik Manger)


Die Veranstaltung in der Presse:
Nordbayerische Nachrichten
Sonntag, 13.04.2008
19.30 Uhr

Erlauben Sie, dass ich still bin...

Gerd Berghofer spricht, liest und singt aus den Werken der „verbrannten Dichter“


75. Jahrestag der Bücherverbrennung von 1933 in 2008



Die Liste der Autoren, deren Werke am 10. Mai 1933 in die Flammen geworfen wurde, ist lang und mit prominenten Namen bestückt: Karl Marx, Heinrich Mann, Klaus Mann, Erich Kästner, Sigmund Freud, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Bert Brecht und Tucholsky sind bekannte Beispiele dafür. Doch das Werk einer Vielzahl weiterer Autoren fiel ebenfalls den Flammen zum Opfer, sie sind heute nahezu oder vollständig vergessen. Das Ansinnen der Nazis, diese Autoren aus den Köpfen der Deutschen zu fegen, war damit erfolgreich.

Einige Namen von damals sind: Albert Ehrenstein, Theodor Kramer, Ernst Weiß, Rahel Sanzara, Ernst Toller, Else Lasker-Schüler, Claire Goll, Erich Mühsam und Gertrud Kolmar. Sogar einige ausländische Autoren wurden in die Flammen geworfen, wie beispielsweise Ernest Hemingway oder Mark Twain. Gerd Berghofer wird eine Auswahl an Biografien und Texten interessant miteinander verknüpfen und darstellen, welche großartige Literatur hier von den Nazis vergessen gemacht wurde. Eine spannende Zeitreise in die Geschichte und Vielseitigkeit der deutschsprachigen Literatur!

Gerd Berghofer wurde 1967 geboren und gerade als Rezitator einem breiten Publikum bekannt. Er steht in einer Reihe mit einer Generation jüngerer Rezitatoren, wie beispielsweise Clemens von Ramin oder Oliver Steller, Lutz Görners Meisterschüler. Berghofers Repertoire erstreckt sich von Wilhelm Busch bis hin zu Wilhelm Hauffs „Zwerg Nase“. Und so hat sich der gebürtige Mittelfranke, der seinen Dialekt „auf Knopfdruck abschalten kann“ (Nürnberger Nachrichten) den Ruf eines sprachmächtigen Wortkünstlers erarbeitet, der auf Kleinkunstbühnen wie an Schulen, und in Theatern wie in Stadtbibliotheken in ganz Deutschland gleichermaßen zuhause ist. Die musikalische Begleitung übernimmt der Gitarrist Robert Lampis, der gemeinsam mit Berghofer ein lange eingespieltes Duo bildet.

Die Veranstaltung in der Presse:
Nordbayerische Nachrichten
Sonntag, 27.04.2008
19.30 Uhr
LIEDERABEND – Die schönsten Duette aus der Klassik

Adelheid Lang / Mezosopran
Mathia Fischer / Sopran
Annie Giquel / Klavier

Die Veranstaltung in der Presse:
Nordbayerische Nachrichten

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Sonntag, 18.05.2008

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG


"Museen und gesellschaftlicher Wandel" ist das Motto des diesjährigen weltweit gefeierten Museumstages.
Diesen Tag der Museen begeht das jüdische Museum in Ermreuth in Zusammenarbeit mit der lutherisch/evangelischen Kirche in Ermreuth mit besonderen Angeboten und lädt zu den folgenden Veranstaltungen herzlich ein:

- 15.00-18.00 Uhr Programm für Familien und Interessierte, ein Beitrag zur Kulturgeschichte vor Ort

Einer jüdisch/talmudischen Weisheit zufolge gehören Leben und Tod untrennbar zusammen wie Tag und Nacht! Dieser Weisheit möchten wir am 18. Mai von 15.00-18.00 Uhr im Rahmen von Führungen auf beiden Friedhöfen in Ermreuth nachgehen. Dabei werden Totenkult, Begräbnisrituale, Grabsteingestaltung, Schrift und Umgang mit dem Tod usw. in der jüdischen und christlichen Kultur durch Frau Dr. Rajaa Nadler und Herrn Pfarrer Reinhard Weigel erläutert. Hierbei dürfen die Orte des Gebets für die Toten nicht außer Acht gelassen werden, weshalb wir im Anschluss daran auch Kirche und Synagoge besuchen und ihre sakralen Einrichtungen kennenlernen werden. (14.45 Uhr Treffpunkt an der Synagoge Ermreuth).

- 19.30 Uhr Klezmermusik und jiddische Lieder des Duo nu


Georg Brinkmann / Gesang & Klarinette und Franka Lampe / Akkordeon laden herzlich zu einem besonderen Abend der klassischen Klezmermusik und der Jiddischen Lieder in die Synagoge von Ermreuth ein.


Nu wurde 2004 von Herrn Brinkmann mit Herrn Stadler gegründet. Seit 2007 spielt Frau Lampe das Akkordeon. Lampe und Brinkmann sind Virtuosen und ein musikalisches Feuerwerk. Spielen in zahlreichen Gruppen und auf den internationalen Klezmerfestivals mit Leib und Seele Klezmer und osteuropäische Musik.
Herr Brinkmann ist ausgebildeter Musiktherapeut, klassischer Solist, improvisierender Begleiter von Geschichten- und Märchenerzählern, Bühnenmusiker und Komponist.
Frau Lampe ist in der deutschen Klezmerszene seit vielen Jahren eine feste und doch bewegliche Größe. Als Bühnenmusikerin und Komponistin ist sie am Gorki Theater, dem Shakespeare Ensemble und dem BlackSwanTheater in Berlin ebenso gefragt wie als Dozentin bei musika viva und beim amj.

Mit den Klängen von Klarinette und Akkordeon möchten Georg Brinkmann und Florian Stadler mit jiddischen Liedern den Museumstag in ausgelassener Heiterkeit in der Synagoge Ermreuth ausklingen lassen. (Einlass: 19.00 Uhr)

Anmeldung unter Telefon: 09134/ 70541 und 09134/ 9278
Eintritt zum Konzert: 10.00 Euro
Sonntag, 01.06.2008
17.00 Uhr

Wechselausstellung zum jüdischen Freudenfest Purim.

Zur Erinnerung an die wundersame Errettung des jüdischen Volkes aus der totalen Vernichtung im Perserreich, von der das Buch Esther berichtet, feiern jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt jedes Jahr (dieses Jahr am 21. März) das Freudenfest Purim in ausgelassener Stimmung. Neben reichlich Essen und Trinken gehören zu diesem Fest auch seit langem Kostümierungen, Maskeraden und Lieder. Vieler Orts werden auch Purim-Bälle veranstaltet.


Zu diesem Fest, das in seinem Charakter an Fasching erinnert, zeigt das jüdische Museum Ermreuth vom
02. Juni bis zum 27. Juli 2008
eine Wechselausstellung zu Purim. Außer Sonntag, dem 08.06. ist die Austellung jeden Sonntag 15.00-18.00 Uhr geöffnet.

Anhand von ausgewählten Objekten und zahlreichen Malereien des jüdischen Künstlers Dan Rubinstein werden Entstehung, Bedeutung und Bräuche dieses Festes erläutert und erklärt.

Die Eröffnung wird von dem ökumenischen Frauenteam Neunkirchen am Brand durch Inszenierung der biblischen Geschichte übernommen.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 01. Juni 2008 um 17 Uhr laden wir Sie herzlich in die Synagoge nach Ermreuth ein.

Im Anschluss an die Eröffnung werden Weine gereicht.

Anmeldungen zu Führungen für Schulklassen und Gruppen nehmen wir gerne entgegen und sind nach vorheriger Absprache jederzeit möglich.

Tel.: 09134/ 70541 und 9278

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Sonntag; 15.06.2008
17.00 Uhr

Gudrun Pausewang

liest

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

in der Synagoge Ermreuth


Eine Veranstaltung des Synagogenmuseums Ermreuth in Zusammenarbeit mit der Marktbücherei Neunkirchen am Brand.

Gudrun Pausewang, 1928 in Wichstadtl (Ostböhmen) geboren, ist seit 1958 schriftstellerisch tätig. Sie hat - neben Romanen für Erwachsene - zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, in denen sich ihre eigenen Erfahrungen und die Betroffenheit über die Armut in Südamerika, das Schicksal von Flüchtlingen und über die atomare Bedrohung niederschlagen. Sie engagiert sich in ihren Büchern für den Frieden, die Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Ein wichtiges Thema ist auch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich.

 

Für ihr literarisches Werk erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 für das Buch "Die Wolke", das verfilmt worden ist und vor kurzem im Kino zu sehen war. 1999 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Im Anschluss an die Lesung haben die Zuhörer die Gelegenheit, ihre Bücher von der Autorin signieren zu lassen.

Für Anmeldung Tel.: 09134/ 70541 und 09134/ 9278

Sonntag, 13.07.2008
19.30 Uhr

verlegt vom 29.06

"Nur wer die Sehnsucht kennt" - Musikalische Reise ins Russland des 19. Jahrhunderts

Eine Premiere des Schostakowitsch -Trio





Sascha Shapiro (Violoncello), Tatjana Shapiro (Klavier) und Mischa Sinelnikov (Violine) sind drei preisgekrönte Musiker, Solisten und Konzertmeister aus der Ukraine, die in Deutschland zusammengefunden haben und musikalisch zusammengewachsen sind. „Ein Außnahme-Ensemble sind die Drei, weil ihr Verständnis der modernen russischen Klassiker bis in verwandtschaftliche Tiefen reicht, und dabei der edle und ernste Charakter der russischen Volksseele dem Hörer in aller Wahrhaftigkeit gegenübertritt", kommentiert der Fränkische Anzeiger. Aus seinem breitgefächerten Repertoire, das in vielen Konzerten, im Rundfunk, im Fernsehen und auf CDs aufgeführt bzw. präsentiert wurde und wird, will das Ensemble durch seine außergewöhnliche musikalische Perfektion das Publikum ins Russland des 19. Jahrhunderts entführen und das Andenken des großen russischen Künstlers Pjotr Tschaikowskij in einer Premiere würdigen.

Kartenreservierung ab sofort unter den Telefonnummern: 09134-70541 und 09134-9278.
Eintrittspreis: im Vorverkauf 10,- €, an der Abendkasse 12,- €.
Sonntag, 13.07.2008
19.30 Uhr

VORTRAG von Johannes Heiner: Die Weisheitslehre Martin Bubers; Beziehung gegen Beziehungslosigkeit.

entfällt!!

Der für den Sonntag, 13. Juli 2008 angekündigte Vortrag von Dr. Johannes Heiner "Die Weisheitslehre Martin Bubers: Beziehung gegen Beziehungslosigkeit" muss leider aus persönlichen Gründen des Referenten ausfallen.
Als Ersatz dafür bietet das jüdische Museum Ermreuth in der Zeit von 15.00 - 18.00 Uhr einen Tag der offenen Tür an. Für Interessierte Besucher findet um 16.00 Uhr eine Thora-Sonderführung statt. Für Kinder, die einen Würfel, Spielfiguren, Buntstifte, Kleber und Schere mitbringen, besteht die Möglichkeit, sich mit einem Mal- und Spielplakat zu beschäftigen oder eine Thorarolle zu basteln.
Sonntag, 27.07.2008
19.30 Uhr
NEUES MASSEL-TOV-QUARTETT - Klezmer Klassik und Modern

Andrea Pancur / Gesang
Franka Lampe / Akkordeon
Georg Brinkmann / Klarinette, Bassklarinette, Altsaxophon
Horst Nonnenmacher – Kontrabass

Das modern klezmer quartett spielt den Opus 79 von Schostakowitsch in seinem ursprünglichen, volksmusikalischen Stil. Durch sorgfältige Bearbeitung der 11 Lieder von Schostakowitsch und den freien Umgang mit deren Interpretation gelingt es dem Quartett eine neue musikalische Version, die in ihrer Dramatik einzigartig ist. Neues Material aus der Klezmermusik und dem jiddischen Lied rundet das Konzert ab.
Samstag, 04.10.2008
19.30 Uhr

„POEM: derdunklefluss“

Lyrik und Klezmer zum Gedenktag der Shoa
Trio LITAMO:
Sandra Ruß   / Akkordeon
Gerhard Burger  /  Klarinette
Martina Switalski  /  Rezitation & Gesang
Eröffnung:
Sonntag, 21.09.2008
17.00 Uhr

Dauer:
bis 31.10.

WANDERAUSSTELLUNG

„Überlebensberichte von Josef Jakubowicz“
  - Eine biographische Analyse  von Birgit Mair -

Die Ausstellung wird mit Vorträgen von Birgit Mair und dem Zeitzeugen Herrn Jakubowicz eröffnet.

Die Ausstellung fasst die Forschungsergebnisse der Nürnberger Diplom-Sozialwissenschaftlerin (Univ.) Birgit Mair aus neun Jahren Recherche und Gesprächen mit dem Holocaust-Überlebenden Josef Jakubowicz zusammen.

Der Protagonist der Ausstellung ist der Nürnberger Josef Jakubowicz. Er wurde 1925 in Oswiecim (Auschwitz) geboren und überlebte elf

"Zwangsarbeitslager für Juden" sowie Konzentrationslager. 34 seiner Familienangehörigen wurden ermordet. Seit dem Kriegsende lebt Josef Jakubowicz in Nürnberg. Seine Überlebensstrategien in den nationalsozialistischen Lagern wurden in dem Buch von Birgit Mair "Überlebensberichte von Josef Jakubowicz - Eine biographische Analyse" (2006, 192 Seiten) festgehalten. Die Erkenntnisse aus dem Buch sowie die etwa vierzig Zeitzeugenveranstaltungen in der Region, die Frau Mair und Herrn Jakubowicz in den vergangenen Jahren durchführten, sind die Grundlage für die Ausstellung.  Sie besteht aus 12 Tafeln, einem Film und Gegenständen aus dem Leben des Zeitzeugen.

Die Ausstellung wurde im Jahr 2008 vom Kultur- und Sozialreferat der Stadt Nürnberg sowie innerhalb des Bundesprojekts „Vielfalt tut gut“ im Landkreis Forchheimer Land gefördert.

Dauer der Ausstellung: 22.09. – 31.10.2008

Geöffnet: jeden Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr,
               an den offenen Sonntagen 14.00 – 18.00 Uhr

Hier einige Bilder von der Ausstellungseröffnung:

Sonntag, 19.10.2008
19.30 Uhr
 

STEFAN  GRASSE  TRIO

Magia del Sur – Zauber des Südens

Tango nuevo, Bossa Nova, Valse Musette & Flamenco
Stefan Grasse  /  Gitarre
Tobias Kalisch  /  Kontrabass
Sandor Toth  /  Percussion

Tango, Bossa, Son, Valse musette und Flamenco - wer kann der Magie dieser grandiosen Musikstile widerstehen? Im Mittelpunkt dieser Stile  steht die Poesie und der Klangreichtum der ibero-amerikanischen Gitarre. Mit Charme und leidenschaftlicher Hingabe erweckt das Stefan Grasse Trio die sinnlichen Melodien und hypnotischen Rhythmen zum Leben. Selten bekommt man so intensiv diese Musik  zwischen Wehmut und Lebensfreude von beiden Seiten des Atlantiks dargeboten.

Stefan Grasse gab über 1200 Konzerte in vielen Ländern Europas, den  USA, China und Australien. An seiner Seite stehen zwei weitere profilierte Solisten: Sandor  Toth, der als Schlagzeuger bereits Stars wie Maria João und Mario  Laghina begleitete, und der von der Yehudi Menuhin-Stiftung „Live  Music Now“ geförderte Tobias Kalisch am Kontrabass. Sie erhielten verschiedenste Kulturpreise und tourten bereits durch die meisten  Länder Europas. Im Mai 2008 wählte „Der Spiegel“ und Sony/BMG Aufnahmen von Carlos  Gardel, Anibal Troilo, Astor Piazzolla und dem Stefan Grasse Trio für  die CD-Veröffentlichung „World Tour - Tango Passion“ aus.
Samstag, 25.10.2008
17.00 Uhr

FREUDE  AM  SABBAT

Leichte israelische Tänze
Das jüdische Museum Ermreuth bietet im Anschluss an das freudige, jüdische Laubhüttenfest, das von 13. - 23. Oktober 2008 gefeiert wurde, leichte israelische Tänze an.
Sie werden am Samstag, dem 25. Oktober 2008 ab 17.00 Uhr in der Synagoge Ermreuth von der Frauen-Tanzgruppe Uttenreuth unter Leitung von Ilse Kühnel präsentiert. Israelische Tänze sind vielfältig und unterschiedlich, so wie die Melodien und Lieder, auf denen sie basieren und von jüdischen Einwanderern aus der ganzen Welt nach Israel gebracht worden sind. Sie sind voller Lebensfreude, aber auch meditativ und besinnlich. Ein kleiner Einblick, auch für Ungeübte, soll an diesem Spätnachmittag vermittelt werden. Wer Lust hat, komme und tanze mit.

Der Eintritt ist frei
Sonntag, 02.11.2008
19.30 Uhr

LYRIK  UND  MUSIK

„Wir wohnen Wort an Wort...“
Birgit Axmann  /  Puppenspielerin
Hanne Schabel  /  Leiterin „Schwabach liest“
Brunhild Das Gupta  /  Sprecherzieherin

lesen deutsch-jüdische Lyrik mit Werken von Marie-Luise Kaschnitz, Else Lasker-Schüler, Paul Celan, Mascha Kalèko, Nelly Sachs und Hilde Domin.

Begleitet von:
Robert Lampis  /  Gitarre
Martin Milius  /  Bariton (Windsbacher Knabenchor)

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Sonntag, 09.11.2008
14.00 Uhr
 

Führung auf dem jüdischen Friedhof in Ermreuth.

 

Treffpunkt: Synagoge Ermreuth.

Wer möchte, möge ein Licht, als Seelenlicht, und Männer bitte auch eine Kopfbedeckung mitbringen.
Sonntag, 09.11.2008
19.30 Uhr

GELIEBT,  GELACHT,  GELITTEN



Hommage an vergessene jüdische Künstler
mit
Silvia Kirchhof  /  Alt
Achim Hofmann  /  Piano

Anlässlich des 70. Jahrestages der Reichsprogrommnacht gestalten Silvia Kirchhof mit unvergleichlicher Altstimme und nostalgischem Timbre im Duo mit Achim Hofmann am Piano, eine Hommage an vergessene jüdische Künstler.

Einige Texte und Lieder aus der Feder jüdischer Künstler sind vielen noch heute ein Begriff, wie etwa: "Was machst du mit dem Knie lieber Hans", "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren" und "Ausgerechnet Bananen"

Andere großartige Texte und Kompositionen sind nur noch in Archiven zu finden.

Mit Gesang und Gedichten sollen verschiedene Werke jüdischer Künstler in Erinnerung gebracht und ein Umriss der damaligen Lebensumstände aufgezeigt werden.

Ein Wechsel zwischen Biographie und Werk der verschiedenen jüdischen Künstler.
( Interpreten, Schauspieler/ Komponisten/ Librettisten)

Nachdenkliche, besinnliche Gedanken, aber auch Humoristisches ist zu erwarten.
Samstag, 22.11.2008
19.30 Uhr

LIEDERABEND

„Zwischen Nebel und Sehnsucht“

Renate Bergmann, Gesang und Wolfgang Hillemann, Gitarre, interpretieren Lieder. Lieder voller Sehnsucht, Lieder, die von innen leuchten, Liebeslieder, weise Lieder, leise Lieder mit einem Funken himmlischen Lichts ... von unbekannten Komponisten der italienischen Renaissance, dem wohlbekannten englischen Barockkomponisten Henry Purcell, seinem kaum bekannten zeitgenössischen Kollegen John W. Duarte und dem hier nur wenigen vertrauten Venezuelaner Ernesto Cordero mit seinem typischen Stil zwischen Romantik und Latin Jazz.
Renate Bergmann, deren „feinste Nuancengestaltung, Temperament, glockenhelle Höhen und erotische Tiefen“(Nürnberger Nachrichten) und „wahrlich eindrucksvolle Interpretationen“ (Münchner Merkur) nicht nur die Presse begeistern und der in Müllheim ansässige Gitarrist Wolfgang Hillemann verwöhnen ihr Publikum mit lustvoll und sensibel gestalteten musikalischen Leckerbissen.

Eintritt: 10,- Euro
Vorbestellungen unter Telefonnummern: 09134/ 70541 und 09134/ 9278.

Diese Veranstaltung wird durch die Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst gefördert.