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Kurzporträ vo Neikergn

 

Lings unden vom Bezirk Oberfrangen, kurz vur Erlang, lichd Neikergn auf anna Flächn mit 26,37 km2. Mir san dei gräisde Gma (vo die Leit her) vom gansen Landkreis Foichham. Unsre Nachbaern sin: Engsdurf, Gräfnberch, Klasendlboch, Durmitz, Uttenreith, Marloffstaa, Hetzlas und Langersendlboch

 

Wem ma mal so in dei Landschafd schaud, fälld an glei der Hetzlaser- und da Lindlberch aff, diä kern zur Frängischn Schweiz. Und weil dou dei Frängische o´fängt, socht ma a "Neikergn is as Dour zur Frängischen Schweiz".

Im momend lebm ungfähr 8000 Leit in der ganzn Gma, blouß Foichham is nu a bißerla gräißer. In den ledzden 30 Joahr wird oaber a baud, aff Deif´l kum raus. Nadierlie weil ma su gnauch bei Nermberch, Fääth und Erlang lichd. Mid an gud ausbauden Stroaßnnetz is ma a glei neigrudschd in dei frängischen Metroboln.

 

Seit dera Gebietsreform ´72 kärn a Ermreith, Glasenhuf, Räidlas, Großabich, Eberschboch, Boo, Rosaboch, dei Welluckn und der Vuglhuf zur Gma.

 

Nach Neikergn kummst am besten ieber die Stootsstrossn 2240 vo Erlang. Immer Richtung Gräfnberch haltn. Odda ieber die 2243 Foichham Foth. Un a poor andara und klana Stroosn gibts scho a nu, damit ma a zu unera Otsteila kummt. Odda ihr nehmt den Bus. Der OVF fährd recht oft von Erlang aus nach Neikergn, des iss die besta Verbindung. Und vo Erlang aus kummst überall hie. Seit 97 sinn ma a on dera Burgenstrossn die vo Mannham nach Proch fiehrt mit ogebundn.

 

Im Nuvember 1886 ham´s dei "Seku" (Sekundärboahn) ans Eisnboahnnedz oa´bundn. Dei is vo Erlang ieber Neikergn und Eschenau nach Gräfnberch g´foahrn. Allerdings bloß bis Februar 1963, dann ham´s dichd gmachd und oalle Gleise abbaud. Etzertla foahrn dei Leit midn Bus odar glei midn Audo, oaber vielleichd kummd ja mal dei Stadboahn vo Erlang.

 

öffndliche Einrichdungen sin a dou:

  • a Grundschul mid Turnhall
  • a Haupdschul mid aner dreifachturnhall
  • glei drei Kinnergärden
  • a Aldenheim mid 80 Beddn
  • a grouße Bücherei
  • a katholischs una evangelischs Gmazendrum
  • un des Postamt hams zu gmacht odda wechratzionalisiert
Einiche Doktorn und Zahnärtzd ham sie niederlassen. Apodhegn, Krangnengümnastik- und Massagepraxn gibd´s nadirlie a. Bankn, Supermärkt, Handwerger, Gschäfde - ieberhapt dei ganse Grundversorchung is doch rechd goud.

Fast 1300 Leit ärbern hier in rund 200 Betrieb´n. Des kennd´n a nouch a boar mehr wern, weil des Gewerbegebied im Osdn a weng gräißer wurn is und a aners ham´s nei ausgwießen.

A schena Landschaft hamma a und fier dei Freizeid gibds a jede menge möglichkeiden

  • a Freiboad
  • a Tennisanlach mid 10 Plädz und aner Hall
  • a boar Foußbollplädz
  • sugoar an Sechelfluchpladz affn Berch.
  • an haffen Wanderwech gibds und wen a mol Schnee lichd, kam a scheh Schie und Schliedn foahrn.

 

Verdurschd und verhungerd is dou a nu kanner, bei den haufen Wirdshaisern, meisd mid zivilln Preisn. Und Festla gibds a reichlich, fasd jedar Wochn ans, es gräißte is des Bürcherfesd, immer am driddn Wochenend im Juli, mid an haffen Budd´n und Musik.

 

Im Ordskern, mid seine Fachwerkhaiser, dei vier Dourhaiser mid an resd vo aner Stadmauer, der dichden Bauweis, kennd ma mahner ma is im Middlalder. Dei gräisde Kergn is St. Michael mid an Kapitelbau (vourmals a Klosderanlach der Augustiner-Chorherren) dei houd fei scho 900 Johr affn Buckl und allerhand werdvolls Invendar. Nadierlie gibds nou mehr alde (hisdorische) Haiser zu bestauner, wie dei Katharinenkapelln ausn 15. Joahrhunderd (edzerdla a Kuldurraum), den Klosderzehndstodl vom 16. Joahrhunderd, des alde Amtshaus (vo 1734), des im Barockstil baude Rathaus (vo 1718) und dei Klosderschul vo 1615 (edzerdla des Rathaus) und am oafang vom Gugelberch stehd dei barocke Heilichgrabkapelln (vo 1628). Wecha dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms hams dei Ordskerngestaldung jedzd nei o´glechd.