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Kurzportrait

Im südwestlichen Grenzgebiet des Regierungsbezirks Oberfranken, zwölf Kilometer östlich der Universitätsstadt Erlangen, liegt am Fuße des 548m hohen Hetzlas (Ausläufer der Fränkischen Schweiz) der Markt Neunkirchen am Brand. Das Gemeindegebiet umfasst 26,37 km². Es stößt an die Nachbargemeinden Igensdorf, Gräfenberg, Dormitz, Uttenreuth, Marloffstein, Hetzles, Langensendelbach an.

Landschaftlich wird das Gebiet vom Hetzlaser Berg und Lindelberg geprägt. Diese Randberge der Fränkischen Schweiz gehören zu einem großen Teil zum Gemeindegebiet des Marktes Neunkirchen am Brand. Sie bilden aus Erlangen kommend den Beginn der Fränkischen Schweiz, weshalb sich Neunkirchen auch als Tor zur Fränkischen Schweiz bezeichnen darf.

Mit zur Zeit ca. 8.000 Einwohnern ist der Markt Neunkirchen a. Brand nach der Stadt Forchheim die größte Kommune im Landkreis. Seine Lage im Verdichtungsgebiet und Ballungsraum Nürnberg – Fürth – Erlangen führte in den Jahren nach 1972 zu einer überdurchschnittlichen Siedlungsentwicklung.

Der Markt Neunkirchen a. Brand besteht aus dem Hauptort, sowie den, im Zuge der Gebietsreform 1972 eingemeindeten Ortsteilen Ermreuth, Gleisenhof, Großenbuch, Rödlas, Ebersbach, Baad, Rosenbach, Wellucken und Vogelhof.
Verkehrsmäßig ist der Markt über die Staatsstraße 2240 Erlangen-Gräfenberg und 2243 Forchheim-Forth, sowie Kreis- und Gemeindestraßen ausreichend an das öffentliche Straßennetz angebunden. Den öffentlichen Verkehr führt der OVF mit Bussen nach Forchheim und Erlangen durch. Mit einen Viertelstundentakt der Busse nach Erlangen ist die Anbindung an den Ballungsraum ausreichend gewährleistet. Neunkirchen liegt an der 1997 eingeweihten Burgenstraße von Mannheim nach Prag.

Am 22.11.1886 wurden die Orte des Schwabachgrundes durch eine Sekundärbahn an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. Es folgte damit eine Umorientierung der Einwohnerschaft des Marktes Neunkirchen am Brand von Forchheim nach Erlangen. Dieser Trend hält auch heute noch an. Die originelle "Seku" (in Eisenbahnerkreisen bestens bekannt) verkehrte zwischen Erlangen - Neunkirchen am Brand – Eschenau –Gräfenberg bis zum 18.2.1963. Die Gleisanlagen sind inzwischen vollständig abgebaut und haben dem Auto Platz gemacht. In naher Zukunft soll aber wieder ein Zug nach Neunkirchen rollen. Die geplante Stadtbahn Erlangen wird, falls sie einmal realisiert wird, die Stammstrecke Herzogenaurach – Erlangen - Neunkirchen am Brand befahren.

An öffentlichen Einrichtungen sind vorhanden:

  • Eine Grundschule mit Turnhalle
  • Eine Hauptschule mit Dreifachturnhalle, welche des öfteren für große Veranstaltungen genutzt wird
  • drei Kindergärten mit insgesamt elf Gruppen
  • Ein Altenpflegeheim mit 80 Betten
  • Eine Marktbücherei mit über 20.000 Medien
  • Katholisches und evang. luth. Gemeindezentrum
  • kein Postamt der Deutschen Bundespost mehr
Die Bevölkerung wird durch mehrere Praxen von Ärzten der Allgemeinmedizin und Zahnmedizin und zwei Apotheken, sowie durch Krankengymnastik- und Massagepraxen versorgt. Es sind fünf Banken und alle Geschäfte der Grundversorgung im Dienstleistungs-, Handels- und Gewerbebereich vorhanden.

Rund 200 Gewerbebetriebe geben derzeit etwa 1.300 Menschen einen Arbeitsplatz. Diese Zahl wird sich in naher Zukunft hoffentlich erhöhen, da das bestehende Gewerbegebiet Ost erweitert, sowie ein weiteres geschaffen wurde. Somit steht einer Ansammlung weiterer Betriebe nichts im Wege.

Die reizvolle Landschaft von Neunkirchen dient der Naherholung. Für die Gestaltung der Freizeit stehen ein Freibad, eine Tennisanlage mit 10 Plätzen und Halle, mehrere Fußballplätze, genügend Wanderwege, Ski- und Rodelhänge, sowie ein Segelflugplatz auf dem Hetzleser Berg zur Verfügung.

Gemütliche Gaststätten laden zum Verweilen ein. Zahlreiche Feste, von denen das Neunkirchner Bürger- und Heimatfest am 3. Wochenende im Juli der absolute Höhepunkt ist, bilden ein abwechslungsreiches Programm.

Die geschlossene Bauweise mit alten und neuen Fachwerkhäusern, noch gut erhaltene vier Torhäuser und Teile der Stadtmauer mit Resten von Basteien (16. Jahrhundert) geben den Ortskern des historischen Marktes ein fast mittelalterliches Gepräge. Die stattliche Pfarrkirche St. Michael mit Kapitelbau (ehemalige Klosteranlage der Augustiner-Chorherren) blickt auf eine bis zu 900-jährige Geschichte zurück und birgt reiche Kunstschätze. Weitere historische Gebäude sind im Zentrum des Marktes die profanierte Katharinenkapelle aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, jetzt Kulturraum, die Klosterzehentscheune aus dem 16. Jahrhundert, das ehemalige barocke Amtshaus (1734), das im Barockstil gehaltene Rathaus (1718) und das Klosterschulgebäude aus dem Jahre 1615, heutiges Rathaus. Östlich des alten Ortskerns liegt am Fuße des Gugelbergs die barocke Heiliggrabkapelle (1628). Der gesamte Ortskern wird zur Zeit im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms umfassend neu gestaltet.