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Das Marktwappen

 

Wappenbeschreibung

In Gold eine über Eck gestellte silberne Kirche mit sieben rot bedachten Langhausgiebeln, Apsidenturm und Dachreiter; auf der Fassade stehend der silbern gekleidete Erzengel Michael mit Kreuzstab; neben dem Portal ein goldenes Schildchen, darin ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe.

Wappengeschichte

Neunkirchen a. Brand besteht seit 1972 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Ermreuth, Großenbuch, Neunkirchen und Rödlas. Der Marktgemeinderat beschloss, das durch den Zusammenschluss untergegangene historische Wappen von Neunkirchen a. Brand unverändert als Wappen der neuen Marktgemeinde anzunehmen. Neunkirchen a. Brand wird 1348 als Markt bezeichnet. Im Jahr 1444 verlieh der Bamberger Fürstbischof Anton von Rotenhan (1431 bis 1459) dem Markt ein Wappen. Dargestellt war eine Kirche mit neun roten Dächern, die redend für den Ortsnamen standen. Das Bamberger Hochstiftswappen deutet auf die Landeshoheit des Hochstifts Bamberg. 1819 wurde das Bistumswappen entfernt und die Siegelführung bis 1847 ganz aufgegeben. Der Erzengel Michael weist auf das Patronat der Pfarrkirche, der ehemaligen Stiftskirche des Augustinerchorherrenstifts. Die Pfarrei besteht seit dem 11. Jahrhundert und war eine Kolonisationskirche für neun jüngere Pfarreien und Kirchorte in der Umgebung.

Wappendaten

Wappenführung seit 1444

Rechtsgrundlage

Verleihung durch den Bamberger Fürstbischof Anton von Rotenhan. Genehmigung der Wiederannahme mit Zustimmung der Regierung von Oberfranken Beleg Wappenprivileg vom 06.04.1444. Schreiben der Regierung von Oberfranken vom 25.07.1973

Änderung

Von 1819 bis 1847 fehlte der Bamberger Löwe

Quelle:

Haus der Bayerischen Geschichte

www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/gemeinden/bayerns-gemeinden_detail.php