Sie befinden sich hier: Startseite > Unser Ort > Ortsteile > Gleisenhof
Logo eDienste

Logo willkommen-in-neunkirchen.de
suchen

Termine

zuletzt geändert


Bild für Fusszeile Info

Gleisenhof ist zwar mit 56 Einwohnern das kleinste, aber mit 468 m ü. NN. das höchstgelegene Dorf im Markt Neunkirchen a. Brand. Politisch gehörte Gleisenhof bis 1972 zu Ermreuth. Bei der Gebietsreform 1972 wurde Gleisenhof zur Marktgemeinde Neunkirchen am Brand mit eingemeindet.

Lage

Gleisenhof liegt am Nordosthang des „Ermreuther Berges“ ca. 1 km oberhalb von Ermreuth, mit herrlichem Blick über das obere Schwabachtal von Walkersbrunn bis Igensdorf.

Geschichte

Aus einem durch Kaiser Friedrich 1467 bestätigten Vergleich zwischen Niklas v. Muffel und den sogenannten „armen Leuten“ zu Ermreuth wegen grundherrlicher Abgaben, Hut etc. ergibt sich, dass schon damals der Schafhof auf dem Gleisenhof bestand. 1764 wurde die Schäferei auf dem Gleisenhof durch die Herrn Christian und Friedrich Karl Ludwig Ernst von Künßberg-Thurnau in eine ordentliche Meierei umgewandelt. Im gleichen Jahr errichteten sie einen Kalkbrennofen und erbauten eine Chaussee vom Ermreuther Schloss aus nach Gleisenhof, mit einer Allee von italienischen Pappeln (einige Standen noch bis nach dem 2. Weltkrieg). Die Straße nach Gleisenhof heißt heute noch Chaussee.

Der Ortsname dürfte –nach Dr. Buk- von einem früheren Besitzer namens Gleoß oder von einem einstigen gleißenden (glänzenden) weißen Haus und Hofmauern herrühren.

Bis 1939/40 mussten die katholischen Kinder von Gleisenhof die Schule in Großenbuch besuchen. (Es gab nur einen Fußweg über den Berg, die Kreisstraße FO-28 wurde erst 1963 gebaut) Ab 1939/40 wurden dann auch die katholischen Kinder zusammen mit den evangelischen Kindern in Ermreuth unterrichtet.

Seit 1980 wird auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Fam. Kühnl in Gleisenhof wieder Schafhaltung betrieben.

1996 wurde das kleine Dorf an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Hierzu wurde, auf Grund der steilen Hanglage, mit großen Aufwand ein Buswendeplatz mit dem Namen „Chausseeplatz“ geschaffen.

Besonderheiten

Kirschblüte“ - von Ende April bis Mitte Mai blüht das obere Schwabachtal. Durch die vielen Obstbäume (hauptsächlich Kirschen) ergibt sich ein grandioser Anblick.

Jedes Jahr, immer an Christi Himmelfahrt (Vatertag), veranstaltet der Gleisenhofer Dorfplatzverein das Kirschblütenfest.

Natur pur“ - Der Ortsteil Gleisenhof gehört zum Ferien- und Naherholungsgebiet „Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst“.

Das Plateau des „Ermreuther Berges“ lädt zum Wandern ein und zieht viele Besucher aus dem Ballungszentrums Nürnberg-Fürth-Erlangen an. Bei gutem Wetter hat man eine Sicht von Burg Hohenstein im Osten, bis Geiselwind im Westen und von Burg Feuerstein und Walberla im Norden, bis ins Fürther Hinterland im Süden.

Oberhalb von Gleisenhof auf der Hochebene des Hetzleser Berges, betreibt der Flugsportverein Erlangen-Nürnberg e.V. einen Segelflugplatz.