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Lage

Großenbuch liegt 2 km nordöstlich von Neunkirchen, am Fuße des Lindelberges.

Geschichte

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts liegt die Entstehung. Grundstock bildeten die Orte Großenbuch und Siegeln oder Centsiegeln. Die Güter verschmolzen im Laufe der Jahrhunderte. Heute erinnert nur noch der Flurname „die Siegel“ bzw. „Siegelwiesen“ und der „Siegelbach“ unterhalb des Dorfes daran.
1109 – Erwähnung des Namens Centsiegeln.
1374 – Besitzer die Herrn von Egloffstein, dort wird der Hauptort Großenbuch erwähnt. Die Gründungsherren beider Ortschaften (Großenbuch und Centsiegeln) waren bis 1848 die Herren von Egloffstein. Sie hatten auch bis 1805 bzw. 1848 die Gerichtsbarkeit. Bis 1805 übergeordnet jedoch an das Fürstentum Bamberg. Danach folgte der Anschluss an Kurbayern.
Bis 1657 – befand sich noch ein Galgen im Ort. Zuständige Gerichtsherren waren die Vögte der alten Bamberger Hofmark Neunkirchen/Schellenberg. Eine schriftliche Dorfordnung von 1728, durch Mehrheitsprinzip geregelt, liegt vor. Diese war bis 1816 in Kraft.

1888 – Errichtung einer Schule am Nordwestrand Großenbuchs, neben dem alten Schafhaus, legt Zeugnis ab über die schon fortschrittliche Bildungspolitik der Gemeinde. Bereits 1728 – ist von einem Schulhaus die Rede. Vor Einführung des allgemeinen Schulzwangs 1803 in Bayern war die Schule nur eine Nebenschule. Von 1803 bis 1970 wurde die Schule zu einer Vollschule. Auch die Rödlaser und Gleisenhofer Kinder mussten, soweit sie katholisch waren, noch bis 1940 nach Großenbuch. Große wirtschaftliche Bedeutung hatten die Landwirtschaft und der Anbau von Obstkulturen und Sonderkulturen, wie z.B. Kirschen, Zwetschgen, Äpfel und Birnen. Dadurch bedingt entstanden auch die Schnapsbrennereien.
1934 – erste Wasserleitung. Oberhalb von Gleisenhof gefasst und über Hochbehälter am Lindelberg ins Dorf verlegt.
Ab 1960 – lenkte Herr Andreas Wölfel, als Bürgermeister, die Geschicke des Ortes. Bis 1972 die Eingemeindung nach Neunkirchen kam. Es bestehen heute noch zwei Wirtschaften in Großenbuch, der „Franzenbauer“ Gasthof „Dorn“ und der „Kugler“.
Vor 1900 existierte schon eine Kirchenstiftung. 1877 spendete der spätere Pfarrer von Wattendorf, Johann Merkel, 10000 Gulden. Durch die Inflation ging es verloren. Danach gründeten die Rödlaser und Großenbucher einen Kirchenbauverein. Unterstützung fanden sie auch durch Herrn Konrad Ritter von Hofmann-Großenbuch. Er stiftete den Bauplatz für die Kirche und den Friedhof zum Gedenken an seinen in Großenbuch geborenen Vater. Ebenso fertigte er die Pläne für das Gotteshaus und übernahm die Bauleitung. Grundsteinlegung der Kirche St. Johannes der Täufer war am 11.06.1939.
1944 – als Provisorium eingeweiht. Der Turm wurde nach dem 2. Weltkrieg fertig gestellt. Der Innenausbau erfolgte in den folgenden Jahren. Dadurch entwickelte sich die Kirchengemeinde Großenbuch zu einer so genannten Filialkirche von Neunkirchen. Oberhalb Großenbuchs am Lindelberg befindet sich der Vogelhof. Er wurde 1890 erbaut, als landwirtschaftliches Gut- und Vogelherd, nach der Flur benannt. Die Gründer kamen aus Rödlas und die Zuständigkeit obliegte Der Gemeinde Großenbuch.

Amtliche Mitteilungen

Mitteilungsblatt und Aushang: Beim neuen Feuerwehrhaus

Kirche

Filialkirchenstiftung Großenbuch , St. Johannes der Täufer
1.Vorsitzender – Pfarrer Peter Brandl – Kirchplatz 4 – 09134/7070-0
Kirchenpfleger – Schmitt Roland, Im See 2, Tel: 09134/9311 

 

Vereine

Burschenverein Fidelio Großenbuch
FFW Großenbuch
Großenbucher Dorfgemeinschaft
Heimattreu-Großenbuch
Krieger und Soldatenverein Großenbuch
MGV Männer-Gesangverein Frankonia Großenbuch
Radfahrverein Concordia Großenbuch 1913 e. V.
Schützenverein Hubertus Großenbuch

 

Kirchweih

erster Sonntag im September 

Einwohnerstand

siehe Zahlen/Daten/Fakten