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09.02.2015 - „TUBE“

„TUBE“
Eine Präventionsmaßnahme als Reaktion auf das Phänomen Flatrate-Party

Mit dem theaterpädagogischen Projekt „Tube“ reagierte die MS Neunkirchen a. Br. auf eine Warnung der deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren bezüglich immer jüngerer „Koma-Trinker“.
In dem Theaterprojekt, das in der Woche 26.01. bis zum 30.01.2015 durchgeführt wurde, ging es um den Umgang von Jugendlichen mit Alkohol.
In dem Stück „TUBE“ wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es soll nicht mit erhobenem Zeigefinger agiert, sondern informiert und sensibilisiert werden, um den Schülern einen aufgeklärten und kritischen Umgang mit Alkohol zu ermöglichen.
Die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholmissbrauch wurde von Jean-Francois Drozak von der Nürnberger Kulturagentur „Kunstdünger“ geleitet. Finanziert wurde das Projekt vom Landesjugendwerk der AWO Bayern.
Schüler der 7. bis 9. Klassen übten als Schauspieler vier Tage lang verschiedene Szenen, wie sie Jugendliche immer wieder erleben. Diese stellen Situationen aus dem Alltagsleben der Schüler dar, in denen sie mit Alkohol in Berührung kommen können: eine Party anlässlich eines 16. Geburtstages, auf der ein Mädchen schließlich aus Liebeskummer frustriert zum Vodka greift, ein Treffen an der Tankstelle, um sich mit Alkohol „von innen aufzuwärmen“ und ein Wetttrinken unter Jungen. Außerdem werden auch die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums von ersten Ausfallerscheinungen wie unkontrolliertem Lachen bis hin zum Verlust des Bewusstseins veranschaulicht.
Nach jeder Szene stoppt die Handlung und das Publikum kommt zu Wort. Nun sind die Zuschauer gefragt und müssen entscheiden, ob es Zeit wäre, die Situation hier für sich zu beenden oder es sogar sinnvoll wäre, auch andere Personen aufzufordern, nichts mehr zu trinken.
Insgesamt führten die Schauspieler das Stück neunmal vor verschiedenen Klassen und Eltern sowie geladenen Gästen auf.
Am Ende der Aufführungen erhielt das Publikum jeweils eine „Statistik“ über die eigenen Reaktionen, damit im Anschluss das Thema Alkoholmissbrauch im Klassenverband vertieft werden kann.Das Theaterstück und die Leistungen der Akteure fanden sowohl bei den Jugendlichen als auch den Erwachsenen großen Anklang.
Herzlichen Dank für das Engagement aller Beteiligten!









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