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Felix Müller zum 110. Geburtstag

Sonderausstellung vom 21. Oktober 2014 bis 25. Januar 2015

Sein 110. Geburtstag ist Anlaß, an ihn zu erinnern. Das Felix-Müller-Museum gedenkt seiner mit einer Lesung aus seinen Briefen und Texten sowie mit einer Ausstellungseröffnung an seinem Geburtstag: Dienstag, 21. Oktober 2014, 19 Uhr im Felix-Müller-Museum.

   

   

 

 

 

Schwerpunkt der Präsentation sind seine in den Jahren 1933/34 in Laubendorf bei Langenzenn entstandenen Arbeiten aus gebranntem Ton. Dort, wo er vor dem Krieg lebte, gibt es sehr gute Tonvorkommen und gab es Ziegeleien, in denen er seine Skulpturen brennen lassen konnte.

Von den Ton-Arbeiten aus den 1930er Jahren sind die meisten verschollen, einige davon werden in der Ausstellung gezeigt. Seinem Freund Karl Schwab schreibt er am 5. Juni 1934:
„In die Kunstausstellung habe ich meinen Schäfer getan. Ich weiß aber nicht ob er aufgestellt wurde. Werde mich morgen davon überzeugen. Wenn nicht, seien Sie überzeugt, daß ich innerhalb 24 Stunden in Dachau-auch-da bin.“
Der Gauleiter Julius Streicher hat die Skulptur aus der Ausstellung entfernen lassen; sie ist seitdem verschollen. Von weiteren verschollenen Tonskulpturen gibt es eine kleine Dokumentation anhand meisterlicher alter Fotografien.

   

 

 

 

Nach 1948, als er hier in Neunkirchen lebte und arbeitete, hat er auch noch in Ton modelliert. Den Ton hat er in einer Tongrube an der Straße auf dem Weg von Neunkirchen nach Rosenbach selbst gegraben, draußen, in der Kühruh. Gebrannt wurden diese Figuren in der Ziegelei in Spardorf. Auch aus dieser Zeit werden Arbeiten gezeigt, außerdem Beispiele seiner Gebrauchsgraphik und ein Auswahl aus dem Gesamtwerk.

 

Die Ausstellung dauert bis zum 25. Januar 2015 und ist immer sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, für Gruppen jederzeit nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 09134/1837.

Peter Lichtenberger


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