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Nordbayerische Nachrichten - 27.07.2010
Neue Jugendpflegerin
Sozialpädagogin Eva Tröster stellt sich vor
NEUNKIRCHEN
— In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates hat sich die 26-jährige Sozialpädagogin Eva Tröster als neue Jugendpflegerin vorgestellt.
Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es künftig, sich in der 7982 Einwohner zählenden und insgesamt acht Ortsteile umfassenden Marktgemeinde um die Betreuung der Jugendlichen mit Schwerpunkt zu kümmern. Ihr Schwerpunkt ist dãbei die Offene Jugendarbeit.
Sie sei im Augenblick gerade dabei, sich in den Schulen umzusehen und konnte bereits Eindrücke sammeln. Auch in allen anderen Einrichtungen und Institutionen, die Kinder- und Jugendarbeit betreiben, will sie sich ein Bild über die Erwartungen und Bedürfnisse machen. Dazu gehöre für sie aber auch, die öffentlichen Treffpunkte der jungen Leute kennen zu lernen. Bei diesen Treffen will sie die kommunale Jugendpflege bekannt machen. Daneben hat sie sich vorgenommen, gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern im Jugendtreff, ein Konzept zu erarbeiten oder auch Aktionen im Rahmen des Ferienprogrammes zu besuchen.

Homepage erstellen
Mittelfristig denke sie an erste Projekte in der Hauptschule, möchte ein Jugendforum einberufen, eine Homepage und eine Konzeption für die Jugendpflege in Neunkirchen erstellen, während sie sich im langfristigen Bereich an die aufsuchende Jugendarbeit machen und eine Kampagne mit dem Motto „Neunkirchen schaut hin“ zur Alkoholprävention ins Leben rufen möchte. „Vor allem aber möchte ich eine Broschüre mit den Titel ,Jugendarbeit in Neunkirchen‘ verfassen“, so Eva Tröster, „in der alle Verbände und Vereine mit ihren regelmäßigen Aktivitäten und Freizeitangeboten aufgeführt sein sollen.“ In seinem Bericht zur Haushaltsabwicklung konnte Marktkämmerer Arne Schell anschließend darauf verweisen, dass im Verwaltungshaushalt mit seinen 11,2 Millionen Euro in den Einnahmen derzeit 6,5 Millionen Euro (58,40 Prozent) und bei den Ausgaben 4,6 Millionen Euro (41,38 Prozent) abgewickelt wurden. Im Vermögensetat mit seinen 3,5 Millionen Euro seien in den Einnahmen erst 496000 Euro (14,01 Prozent) und bei den Ausgaben 1,4 Millionen Euro (39,68 Prozent) vollzogen.
Somit zeichnet sich momentan eine Überdeckung von 925000 Euro ab, wobei die bisherige Haushaltsabwicklung von überplanmäßigen Gewerbesteuereinnahmen geprägt sei, so der Kämmerer. Der Gesamthaushalt würde aber auch ohne diese Einnahme ein positives Zwischenergebnis aufweisen.

Kein Fehlbetrag
Gleichzeitig stellte das Gremium die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2009 mit 10,9 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt und mit 3,8 Millionen Euro im Vermögensetat fest. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt 1,2 Millionen Euro, die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 384000 Euro, ein Fehlbetrag oder Überschuss fiel nicht an.
Nachdem die Ratsrunde Stellungnahmen aus der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan „Ebersbach-Gemeinschaftshaus“ abschließend behandelt und sich einstimmig für den Satzungsbeschluss ausgesprochen hatte, behandelte man auch die bislang von Behördenseite eingegangenen Einwendungen zum Bebauungsplan „Innerort“. Anschließend billigte man den Änderungsentwurf und beschloss die öffentliche Auslegung samt der Behördenbeteiligung.
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