| Fränkischer Tag - 03.09.2010 |
| Leserbrief: Grobe Fehler |
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Zum Neuntagwerk Neunkirchen am Brand Mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Pressemitteilungen der Gruppe MUNK und des BN zum Thema Neuntagwerk. Leider fehlt mir bei der Auseinandersetzung jeglicher objektiver Inhalt. So wird behauptet, dass im Bereich Neuntagwerk ein Feuchtbiotop mit 8400 qm existiert. Richtig ist die Kartierung vom 1986 mit einer Fläche von 6400 qm. Hier wird durch BN und MUNK großzügig aufgerundet. Ferner wurde am Bürgerfest das Feuchtbiotop beim Getränkemarkt bezeichnet. Richtig ist die Bezeichnung Getränkemarkt im Feuchtbiotop. Ich beziehe mich dabei auf die Kartierung. Jede subjektive „madebyselfkartierung“ mit gewürfelten Flächenberechnungen lehne ich ab. Ferner wurden auf Stellwänden des BN am Bürgerfest ähnliche Unwahrheiten plakatiert. So wurde behauptet, nach der oben erwähnten Kartierung wurden diese Flächen mit Bauschutt aufgefüllt. Frei erfunden! Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit hat mehr den Charakter von Populismus als inhaltliche Auseinandersetzung. Ich denke, wer sich bei den Recherchen so offensichtliche grobe Fehler erlaubt, dem nehme ich die Flächenberechnung nicht ab. Nach meiner Meinung stehen die Aktionen des BN und der Gruppe MUNK dem Naturschutz mehr im Weg, als dass es diesem etwas bringt: Jede Sekunde Diskussion verlängert die Möglichkeit, schnell eine qualifizierte Ersatzfläche zu schaffen! Ich wiederhole gerne die oben erwähnten Fehler des BN/MUNK: der Getränkemarkt steht zu großen Teilen in der kartierten Fläche. Jeder vermeintliche Schutz dieses Zustandes nimmt die Chance des Flächenausgleiches. Oder stehen jetzt schon Bierflaschen auf der Roten Liste? Gerhard Maier Erleinhofstraße 3 Neunkirchen am Brand |