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Nordbayerische Nachrichten - 18.03.2011
Hilfe für die Nachbarn

Hetzles plädiert für Neunkirchener Umgehung
HETZLES
— Die Gemeinderäte von Hetzles geben ihren Kollegen in Neunkirchen Flankenschutz: Sie halten den Bau der Umgehungsstraße in der Nachbargemeinde für mindestens ebenso wichtig wie die Dormitzer Umfahrung und wollen gegen die entsprechende Setzung von Prioritäten protestieren.
Die Gemeinderäte wollen nicht akzeptieren, dass der Entwurf des 7. Ausbauplanes für die Staatsstraßen in der Region zwar für die Verlegung der Staatsstraße bei Dormitz eine höhere Dringlichkeit vorsieht, was einer Realisierung in den Jahren 2011 bis 2020 und nicht wie bisher 2021 bis 2025 entsprechen würde. Die Verlegung der Staatsstraße bei Neunkirchen aber soll in der bisher schon geltenden Dringlichkeit „1 R“ für die Jahre ab 2021 bleiben.

Protest angekündigt
Dagegen wollen die Hetzleser Gemeinderäte in der Anhörung protestieren. Sie könnten nicht erkennen, warum die Dormitzer Umgehung höher bewertet werden soll als die Neunkirchner Westumgehung, die vom Verkehrsaufkommen sicherlich der Dormitzer Trasse in nichts nachstehen dürfte, wie Bürgermeister Franz Schmidtlein in der Sitzung zusammenfasste.
Weiterhin öffnete die Runde den Gemeindesäckel für den Antrag des evangelischen Pfarramtes in Neunkirchen auf finanzielle Beteiligung der Gemeinde Hetzles an der Anschaffung einer neuen Orgel für die Christuskirche.
Dafür bewilligte man mit zwei Gegenstimmen 5000 Euro und begründete dies mit dem Umstand, dass die rund 200 evangelischen Christen aus Hetzles in Ermangelung eines eigenen Gotteshauses in Neunkirchen betreut werden.

Aufträge vergeben
Mit einer Reihe von Auftragsvergaben für den Anbau einer Kleinkinderkrippe an den katholischen Kindergarten hatte sich der Gemeinderat außerdem zu befassen und bekam dabei Hilfestellung von Diplom-Ingenieur Erich Popp vom Architekturbüro Popp & Hain aus Herzogenaurach und vom Ingenieurbüro Willy F. Stahl aus Oberasbach. Für 476000 Euro sollen auf einer Nutzfläche von 136 Quadratmeter ein Gruppenraum, Ruhe- und Kreativzonen, Personalzimmer und ein Elternwartebereich entstehen.
Vergeben wurden die Rohbauarbeiten, die Zimmermannsarbeiten, die Versetzung der Spielgeräte und die Elektroarbeiten.
Die Ausschreibung für die Blitzschutzanlage wurde aufgehoben, weil das Oberasbacher Planungsbüro eine Fundamentierung einbezogen hatte, die bereits Bestandteil der Rohbauarbeiten ist. Das Verfahren wird neu eingeleitet.
fr