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Erlanger Nachrichten - 26.03.2011
Leserbrief: Bis Sankt Nimmerlein

Zu Artikel „Ärger über Zurückstellung der Umgehung“ vom 21. März.
Was vielen Neunkirchener Bürgern nicht so recht bewusst ist: die Westumgehung der Staatsstraße 2243 soll laut dem Entwurf des 7. Ausbauplans für Staatsstraßen bis zum „Sankt Nimmerleinstag“ verschoben werden. Obwohl seitens der Marktgemeinde Neunkirchen am Brand vom 27.09.2008 ein eindeutiger, rechtskräftiger Beschluss zum Bau der Westumgehung vorliegt, lassen sich Oberste Baubehörte München — Verwaltung Bayreuth — staatl. Bauamt Bamberg und der regionale Planungsverband durch fadenscheinige, egoistische Argumente und Erhebungen von „MUNk“ (Bürgerinitiative für ein modernes und umweltbewusstes Neunkirchen, die Red.) beeinflussen.
Friedhofstraße und Erleinhoferstraße wurde von Anliegern finanziert und sind für den Schwerlastverkehr überhaupt nicht geeignet.
Hinzu kommt, dass der immissionsrechtliche Grenzwert (Schallpegel) bereits 1996 überschritten wurde. Mit 8950 Fahrzeugen pro Tag ist das Verkehrsaufkommen zweieinhalb Mal soviel, wie in sonstigen Gemeinden Oberfrankens. Die Verkehrserhebung von „MUNk“, welche aus Kostengründen anscheinend bei Behörden Anklang findet, ist sehr durchsichtig. Da wird angeführt wie der Verkehr durch Verteilen auf Ortsstraßen sich vermindert und der Lkw-Verkehr durch Verbreiterung der Friedhofstraße, unter Wegnahme (Enteignung!) der Vorgärten der betroffenen Anwohner bereinigt wird.
Es wird von „MUNk“ und dem BN immer kritisiert, dass sowohl Gemeinderat als auch Angeordnete nicht demokratisch handeln würden, nur weil sie nach ihren Pfeifen tanzen. Doch der Beschluss für die Westumgehung im Gemeinderat, also den demokratisch gewählten Vertretern der Neunkirchner, lautete bekanntlich 17:3 Stimmen – mehr als eine 4/5 Mehrheit! Wenn dies keine demokratische Legitimation dafür ist, was bitte dann?
Winfried Mehl, Neunkirchen