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Fränkischer Tag - 21.09.2011
Die erhoffte Umgehungsstraße kommt nicht vor 2021


Heinz Richter


Neunkirchen am Brand - Die Neunkirchner müssen auf die angestrebte Westumgehung der Staatsstraße 2243 wohl noch länger warten.

Der Freistaat Bayern stuft das mit insgesamt rund 7,2 Millionen Euro veranschlagte Projekt weiterhin in die Dringlichkeitsstufe „1 R“ ein. Das bedeutet, dass zum jetzigen Zeitpunkt mit einer Realisierung für die Jahre zwischen 2021 und 2025 gerechnet werden kann.

Dies geht aus einem Brief des bayerischen Innenministeriums hervor, über dessen Inhalt der Neunkirchner Bürgermeister Heinz Richter (FWG) nun seine Markträte informierte.

Die Umgehungsstraße westlich von Neunkirchen, die vor allem die Aufgabe hätte, den Durchgangsverkehr von der durch den historischen Ortskern verlaufenden Staatsstraße wegzubringen und so auch die zu gefährlichen Nadelöhre gewordenen, jahrhundertealten, Tore der mittelalterlichen Ortsbefestigung vom Schwerlastverkehr zu befreien, wäre aus der Sicht der großen Mehrheit der Bürger schon längst überfällig.

Finanzieller Eigenanteil
Die vom Staatlichen Bauamt in Bamberg geplante Route würde vom Anschluss an die Neunkirchner Südumgehung und die Dormitzer Westumgehung aus durch das Ebersbacher Tal bis zur Einmündung in die Staatsstraße am Abzweig Ebersbach/Hetzles verlaufen. Um sich doch noch eine kleine Chance auf eine zeitnahe Verwirklichung der Maßnahme zu erhalten, stellt man nun im Marktgremium Überlegungen an, einem Vorschlag aus München näher zu treten und durch eine sogenannte „kommunale Sonderbaulast“ die Maßnahme doch noch in einem enger gefassten Zeitrahmen durchführen zu können.

Allerdings würde dies mit einem finanziellen Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von bis zu 20 Prozent einhergehen, was sich auf bis zu 1,5 Millionen Euro für den Markt summieren könnte.

Deshalb will sich der Marktrat mit einer Entscheidung noch bis zum Planfeststellungsverfahren Zeit lassen.

VON UNSEREM MITARBEITER Karl Heinz Frank