Sie befinden sich hier: Startseite > Aktuelles > Pressespiegel > Pressemeldung
Logo eDienste

Logo willkommen-in-neunkirchen.de
suchen

Termine

Aktuelle Meldungen

zuletzt geändert


Bild für Fusszeile Info

Nordbayerische Nachrichten - 25.11.2011
Westumgehung schon bis 2019?

Heinz Richter macht bei Bürgerversammlung Hoffnung auf baldigen Baubeginn
Liegt es an der Zufriedenheit der Neunkirchener mit Bürgermeister Heinz Richter und seinem Marktgemeinderat oder schlichtweg an einer gewissen Politikmüdigkeit? Jedenfalls waren gerade einmal 25 Frauen und Männer zur Bürgerversammlung in die Mittelschul– Aula gekommen.
NEUNKIRCHEN — Dabei wollte ein Zuhörer wissen, was mit der Neunkirchener Westumgehung nun geschehe. Mit der Dormitzer Umgehungsstraße, die vom Abzweig bei Weiher bis zur Anbindung an die Neunkirchener Südumgehung einmal den Ort westlich umgehen soll, gehe es voran, nur mit der Trasse westlich Neunkirchens passiere nichts.
Nachdem der Staat die Höherstufung der Dringlichkeit abgelehnt hatte (wir berichteten mehrfach), beschäftige sich der Marktrat damit, andere Alternativen für eine frühere Umsetzung der Maßnahme zu prüfen. Dabei sei der Bau der Westumgehung auch als kommunalen Sonderbaulast eine Option. In diesem Fall würde die Marktgemeinde zur Baulastträgerin werden, müsste die Maßnahme an Stelle des Staates oder des Landkreises durchführen, würde dafür aber rund 80 Prozent der Baukosten vom Staat erstattet bekommen.
Eine endgültige Entscheidung müsste aber erst dann getroffen werden, wenn der Planfeststellungsbeschluss Bestandskraft erlangt habe. Dafür könnte der Markt aber bereits im kommenden Jahr mit dem Planfeststellungsverfahren beginnen, so dass dann eine Fertigstellung der Westumgehung Neunkirchens sogar schon bis 2019 oder 2020 denkbar wäre.
Auch die künftige Mobilfunksituation in Neunkirchen beschäftige die Einwohner. Ein Zuhörer hatte eine rege Bautätigkeit an dem bestehenden Mobilfunkmast auf der Brauerei festgestellt. Nun wollte er wissen, ob zusätzliche Sendeanlagen auf dem Mast befestigt würden, nachdem es um die einst so lauthals propagierte Alternativstandorte für Mobilfunkmaste recht ruhig geworden war.
Das Marktoberhaupt versicherte, dass der vodafone-Mast auf der Brauerei unter die Altstandorte falle. Dabei werden die bereits bestehenden Anlagen modernisiert oder verstärkt. Neue Anlagen werden aber nicht installiert. Zuvor hatte der Bürgermeister von einer recht positiven Entwicklung des 8181 Einwohner zählenden Marktes im vergangenen Jahr berichten können. Es sei gelungen, den Schuldenstand über eine ordentliche Tilgung von 316000 Euro und eine außerordentliche Tilgung von 130000 Euro von knapp sieben Millionen Euro auf 6,6 Millionen zu drücken. Damit reduziert sich auch die Zinslast 290 000 Euro im Jahr. Dass auch noch im Verwaltungshaushalt eine Zuführung zum Vermögensetat von 374000 Euro erwirtschaftet werden konnte, führte Richter auf die moderate Erhöhung der Gewerbesteuer zurück.
Wie ein Auszug aus dem Investitionsprogramm anschließend zeigte, hat die Gemeinde für den Straßenbau in der Gugel- und Joseph-Kolb-Straße zusammen 53000 Euro ausgegeben. In das Dorfgemeinschaftshaus in Ebersbach wurden 205000 Euro. Die Sanierung des Freibades im ersten Bauabschnitts kostet 139000 Euro, die der Feuerwehrhäuser in Neunkirchen und Großenbuch zusammen 65000 Euro.
Kräftig schlugen auch die Kanalund Entwässerungseinrichtungen des Marktes zu Buche, zum Beispiel die AVS-Investitionsumlage mit 364 000 Euro, der Brunnenausbau mit zusammen einer Million Euro, die Kanalisation in der Ermreuther Saarstraße für 880000 Euro und die Kanalauswechslung in der Industriestraße 200 000 Euro.
Der Bürgermeister nannte diese Maßnahmen als Infrastrukturausbau. Dazu zählte er auch die Erweiterung der Kinderkrippe auf 24 Plätze und den Ausbau der Plätze im Evangelischen Kinderhort auf 33 sowie die Bezuschussung der energetischen Sanierung des katholischen Kindergartens und die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle.
Zuletzt ließ Richter auch das geplante neue Baugebiet „Galgenanger“ mit seinen 44 Parzellen nicht unerwähnt. Er verwies dabei sichtlich stolz auf die positive Entwicklung des Marktes.
fr