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Fränkischer Tag - 07.04.2012
Leserbrief: Die muss sein!

Leserbrief zum Thema Umgehung Neunkirchen

Bekanntlich führen „viele Straßen oder Wege nach Rom“, was bedeutet, dass es verschiedene Möglichkeiten zur Lösung eines Problems gibt. Was sich aber manche Schlaubürger aus Neunkirchen zur Lösung ihres ureigenen Straßenproblems haben einfallen lassen, muss schon in die Kategorie der Taschenspielertricks eingeordnet werden. Denn scheinbar denken der BN, der Bauernverband und die Bürgerinitiative MUNK, dass es möglich ist, sich mit einem Trick gleich mehrere Probleme vom Hals zu schaffen und das auch noch auf Kosten anderer!

Wie inzwischen bekannt, sind die Stadttore Neunkirchens zu niedrig für die meisten Lkws. Seit Jahrzehnten kämpft die Gemeinde für eine Entlastung der Anwohner und forderte immer eine neue Westumgehung. Nachdem der Gemeinderat dem staatlichen Bauamt die weitere Nutzung dieser Straßen vor zwei Jahren nicht mehr gestattete, wurden in den Orten rund um Neunkirchen große, menetekelgleiche Schilder mit dem Hinweis auf eine großräumige Umfahrung Neunkirchens aufgestellt. Seitdem quälen sich auf der Staatsstraße 2236 täglich unzählige Brummis durch die viel zu engen Ortsdurchgangsstraßen von Weingarts, Walkersbrunn und Igensdorf und es kommt immer wieder zu heiklen Situationen.

Wie zu lesen war, stellen nun die Hütchenspieler Kattenbeck, Zöllner und Wittmann auch noch die Sinnhaftigkeit des Baus der Westumgehung in Frage. Denn logischerweise erfreuen sich die Neunkirchner seither eines signifikanten Rückgangs des Lkw-Verkehrs, da ja die Laster über andere Dörfer geleitet werden. Ist es also möglich, ein Problem solange von einer Jackentasche in die andere zu verschieben, bis es das nicht mehr gibt?

Jedem noch so verbohrten Naturschützer muss inzwischen klar sein, dass es ohne eine funktionierende Infrastruktur mit gut ausgebauten Straßen bald niemanden mehr geben wird, der die Natur bewirtschaftet. Es kann auch keine Lösung sein, den Verkehr einfach über andere Dörfer umzuleiten. Darüber sollten die selbsternannten „Naturschützer“ einmal nachdenken und nicht einfach ihr (Straßen-) Problem zu dem anderer machen!

Edwin Rank
Weingarts