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Nordbayerische Nachrichten - 07.12.2012
Neuer Anlauf für Umgehung

Überraschendes Nein des Gemeinderats überdacht
NEUNKIRCHEN
— Der Gemeinderat wird sich auf Antrag der SPD nochmals mit dem Thema „Westumgehung“ befassen. Die übrigen Fraktionen signalisierten Bereitschaft dazu.
Zur Erinnerung: Der Gemeinderat hatte sich im Oktober überraschend mit den Stimmen von CSU, ÜWG und Großenbucher Dorfgemeinschaft gegen eine Vereinbarung mit dem Freistaat ausgesprochen.
Sie sollte ein vorgezogenes Planfeststellungsverfahren zur Westumgehung von Neunkirchen ermöglichen. In der Staatsstraßen-Prioritätenliste ist dieses Projekt erst für den Zeitraum 2021 bis 2025 vorgesehen, eine Vorplanung könnte es beschleunigen.
Die CSU versicherte, sie sei für diese Ortsumgehung. Die Ablehnung beziehe sich auf eine Kostenbeteiligung an einer Staatsaufgabe. Obendrein könnte sich der Gemeindeanteil an der Planung (105000 Euro) durch zusätzliche Gutachten erhöhen.
SPD-Fraktionschef Andreas Pfister argumentierte in seinem Antrag auf nochmalige Aussprache und eventuelle Korrektur des Oktoberbeschlusses: Nur durch eine Verlagerung der jetzt noch mitten durch den Ort verlaufenden Staatsstraße könne die angestrebte Verkehrsberuhigung im umgestalteten Zentrum erreicht werden. Zudem habe sich die Gemeinde zur Beschleunigung von Wünschen auch bislang schon finanziell an Staatsaufgaben beteiligt. Bürgermeister Heinz Richter befürwortete ebenfalls die Wiederberatung des Themas.

Neue Seniorenbeauftragte
Neunkirchen bekommt eine neue Seniorenbeauftragte. Helga Keller wird nach zehnjähriger Tätigkeit in der Dezember-Sitzung des Gemeinderats verabschiedet, Nachfolgerin wird Mandy Opitz, Betreiberin eines Pflegedienstes. hg