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Fränkischer Tag - 14.03.2013
Leserbrief: Neunkirchen sägt am eigenen Ast

Leserbrief zu „Neunkirchen zahlt maximal 110 000 Euro“ (FT, 8. März)Parteien, die vorgeben, konservativ – also bewahrend – zu sein, melden sich zum Thema Westumfahrung Neunkirchen zurück. Das einzig Bewahrte dabei ist der Begriff „Umgehung“, den selbst die Straßenbauer vor Jahrzehnten abgelegt haben, da man auf solchen Straßen eben nicht geht, sondern fährt. Gehen durchs Ebersbachtal kann man aber eben nur ohne Umfahrung. Dass heute mehr denn je viele Ruhe und Erholung in Neunkirchen suchen, scheint bei den alteingesessenen Neunkirchnern, die sich vor langer Zeit dieser Wunschvorstellung eines den Ort vom Umfeld abriegelnden Bauwerks verschrieben haben, noch immer nicht durchgedrungen zu sein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass diese einen Idol-Jauchzer zu einem Verhandlungsergebnis loslassen, bei dem mit einer Anfütterungs-Eintrittskarte von nur mal 110 000 Euro (Neunkirchen hat es ja!) das alles auf die Seite geschoben werden soll.

Die Nähe zur Metropolregion einerseits und die Verbindung zur Kulturlandschaft der Fränkischen Schweiz andererseits – das sind die Gründe für den Zuzug in Neunkirchen in den letzten Jahren. Es bleibt verwunderlich, wie permanent Politiker mancher Couleur den eigenen Ast absägen wollen.

Mit „der Sicherheit unserer Kinder“ zu werben, verblendet überdies, da mit der Umfahrung gefährliche Stellen nicht ausgeräumt werden können – das Gegenteil ist Fakt. Einerseits ist gerade auf der Gräfenberger Straße in Neunkirchen, die durch eine Umfahrung „gesichert“ wurde, ein Pkw mit Kindern kollidiert und andererseits ist bekannt, dass auf solchen Umfahrungen Unfälle nicht selten sind.

Ja Herrschaften, ein Schnäppchen? Zugreifen, weil es noch nie so billig war, Ihre Heimat aufs Spiel zu setzen, oder mit dem gleichen Geld die Sicherheit innerorts verbessern (und zwar sofort)? Das sind die Alternativen.
Christoph Hellwig
Neunkirchen am Brand