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Erlanger- und Nordbayerische Nachrichten - 15.07.2013
Startschuss für Westumgehung?
Initiatoren gegen eine Vorfinanzierung durch die Gemeinde Neunkirchen scheitern

NEUNKIRCHEN — Die Initiatoren des Bürgerentscheids gegen eine Vorfinanzierung der Westumgehung für Neunkirchen sind gescheitert. Nur 1150 der insgesamt 6110 Stimmberechtigten votierten mit Ja. An Nein-Stimmen gab es 1620. Die Gemeinde kann damit die Planung der Umgehung mit maximal 110 000 Euro vorfinanzieren.
Wie Bürgermeister Heinz Richter (FWG) bei der Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Wahlergebnisses ausführte, habe die Wahlbeteiligung bei 45,48 Prozent gelegen, der Anteil der Briefwähler lag bei 7,5 Prozent, sagte Richter.
Das Gemeindeoberhaupt freute sich darüber, dass die Wähler den Bürgerentscheid ernst genommen haben und sich der Bürgerwille eindeutig für eine Westumgehung artikuliert hat. Nun habe man im Marktgemeinderat die nötige Rückendeckung, um zielstrebig mit dem Planfeststellungsverfahren beginnen zu können.

Freude überwog
Für Andreas Pfister überwog am Wahlabend die Freude darüber, dass man jetzt endlich von den Neunkirchnern mit dem notwendigen Handlungsspielraum ausgestattet worden sei. Die SPD-Rathausfraktion habe sich bewusst aus dem Geplänkel im Vorfeld des Bürgerentscheids herausgehalten, um die Bürger in Neunkirchen nicht zu spalten. Martin Walz von der CSU-Fraktion wünscht sich, dass jetzt alle Kräfte gebündelt werden, damit die Westumgehung so gestaltet werden kann, dass sie von allen Bürger akzeptiert werden kann.
Holger Kotouc von Bündnis 90/Die Grünen stellte vor allem das für ihn respektable Ergebnis der Bürgerinitiative, die 41 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. 1150 Wählerinnen und Wähler hätten das Geld lieber für Maßnahmen im Ort ausgegeben als auf eine schnellere Durchführung des Planfeststellungsverfahren zu setzen. fra-press

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