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Erlanger Nachrichten - 24.09.2008
Für Westumgehung

Gemeinderat Neunkirchen stimmt der Planung zu

NEUNKIRCHEN
(fr) — Der Marktgemeinderat Neunkirchen entschied sich in seiner jüngsten Sitzung vor voll besetzten Zuhörerreihen mit 12:6 Stimmen für die geplante Trasse der künftigen Westumgehung .
Allerdings soll die Höhe des, für die Entlastung der bisherigen innerörtlichen Verkehrsführung durch die Friedhofstraße notwendigen, Straßendamms im Tal des Ebersbaches auf maximal 4,50 Meter beschränkt werden und wirksame Vorkehrungen für den Lärmschutz der Bewohner in Neunkirchen und Ebersbach getroffen werden.
Weiterhin sprach sich das Gremium für die Anbindung Neunkirchens über eine noch zu bauende Zufahrt in Höhe des Regenüberlaufbeckens von der Erlanger Straße her und damit gegen die von der SPD-Fraktion favorisierte Lösung über die Straße Zu den Heuwiesen aus. Außerdem wurde zudem die Variante mit einem Kreisverkehr als Anbindung der Erleinhofer Straße sowie der Gemeindeverbindungsstraßen (GVS) nach Rosenbach und Ebersbach an die Westumgehung beschlossen. Zu guter Letzt stimmte die Runde unter Vorsitz von Bürgermeister Heinz Richter in Abänderung der Vorentwurfsplanung der Behörde für eine Anbindung an die vorhandene Staatsstraße 2243 in Höhe der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße Ebersbach-Hetzles in Richtung Honings.
Bereits zu Beginn der Sitzung zeigte sich bei der Bürgerfragestunde das große Interesse der Einwohner zu diesem Thema. So legte eine Zuhörerin der Runde einen zehn Punkte umfassenden Fragenkomplex vor, forderte der Ebersbacher Alois Albert, doch noch einmal die ältere, so genannte „blaue Trasse“ in die neue Planung aufzunehmen und machte ein Mitglied des Bund Naturschutzes erneut auf die Belange des Naturschutzes und deren Berücksichtigung bei der Umsetzung der Westumgehung aufmerksam.
Angesichts der Protesthaltung der Bürger und deren Argumente, doch erst noch nach Lösungsmöglichkeiten für die bisherige Durchgangsstraße zu suchen, fühlte sich Anton Spatz von der SPD schließlich zu der Frage veranlasst, wie viele der Anwesenden eigentlich in der Forchheimer, Friedhof-, Erleinhofer und Henkerstegstraße wohnen und somit von den bisherigen Gefährdungen und Belästigungen durch die Innerortstrasse berührt werden. Einer der Zuhörer äußerte daraufhin, dass es auch darum ginge, die Verkehrsbelastung nicht einfach auf die anderen Ortsteile umzuleiten.
Wie der Abteilungsleiter beim staatlichen Bauamt in Bamberg, Berthold Hübner, ausführte, sei ihm nach Berücksichtigung naturschutzrelevanter und baurechtlicher Belange nur noch die jetzt vorgestellte Variante geblieben.