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Felix-Müller-Museum Liste Sonderausstellungen

Felix Müller: Kriegsgefangenschaft in Frankreich

Felix Müller: Kriegsgefangenschaft in Frankreich, Zeichnungen und Dokumente aus den Jahren 1945-1948 vom 18.04.10 verlängert bis 30.05.10

Vom April 1945 bis September 1948 war der Bildhauer und Maler Felix Müller in Kriegsgefangenschaft, zunächst in Mons/Belgien, ab Juli 1945 in Dünkirchen und danach in Merville/Nordfrankreich. In Merville hat er, zusammen mit zwei weiteren deutschen Gefangenen, bei einem Steinmetzen gearbeitet. Über 150 Grabsteine und Grabtafeln hat er dort geschaffen; viele dieser Arbeiten sind auf den Friedhöfen in der Gegend noch heute erhalten.

     


Über 500 Skizzen und Zeichnungen sind in dieser Zeit entstanden; seiner Mutter schreibt er im August 1947: „Jetzt wird abends wieder gezeichnet, das Semester der Akademie hat begonnen. Ich möchte doch noch die 500 Blatt voll bringen. Die Zeit der Gefangenschaft ist keine verlorene. Alles wirkt still in mir weiter. “

     

     


Die Skizzen und Zeichnungen befinden sich zum großen Teil im Museumsbesitz; eine Auswahl davon und Werke, die später nach den Skizzen entstanden sind, werden in der Sonderausstellung gezeigt, zusammen mit Originalbriefen, Fotos und Dokumenten.

     

Zeitgleich mit der Ausstellung wird der in den Jahren 1945 bis 1948 mit seiner Mutter Josefa geführte Briefwechsel Felix Müllers in Buchform veröffentlicht, reich bebildert.

Die Buchpräsentation fand am Sonntag, 2. Mai 2010, 19:30 Uhr statt mit musikalischer Umrahmung: Jochen Roth, Gitarrre, hier anzuschauen.


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